Bild: Bernd Thissen/dpa

Mario Götze hat seinen Platz in der Mannschaft von Borussia Dortmund gefunden. Beim BVB gilt er mittlerweile als Vorkämpfer für Paco Alcácer. Die Entwicklung hatte im Spiel in der Königsklasse gegen Atlético Madrid seinen Anfang genommen.

Götze arbeitet. Paco trifft. So ist aktuell die Aufgabenverteilung beim BVB. Beim 4:0 gegen Atlético Madrid hatte der eigentliche Mittelfelspieler zum ersten Mal als „Falsche 9“ gespielt. Eigentlich aus der Not heraus.

Götze beeindruckt beim BVB auf neuer Position

Paco Alcácer fieberte dem Einsatz gegen seine Landsleute von Atlético Madrid am 24. Oktober entgegen. Dann fiel der Spanier jedoch aus. Maximilian Philipp hatte (und hat) mehr mit sich selber zu kämpfen. Also setzte Favre seine Nummer 10 als „Falsche 9“ ein. Der bedankte sich für das Vertrauen mit guten Leistungen. Auch in den folgenden Partien.

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Götze fällt nicht so auf wie Jadon Sancho mit seinen Dribblings oder Marco Reus mit seinen Tempoläufen. Wer aber wirklich seine Augen nur auf Dortmunds Nummer 10 fixiert, der erkennt eine interessante Spielweise.

Götze hat eine große Stärke

Denn Dortmunds „Falsche 9“ findet stets den richtigen Raum, ist anspielbar und reißt Lücken in die Abwehr. Genau das war schon immer Götzes Stärke: Er findet den freien Raum und weiß, wohin er laufen muss.

Götze war als „Falsche 9“ einerseits ein vorgezogener Mittelfeldspieler und andererseits der erste Abwehrspieler. Bei gegnerischem Ballbesitz agiert Dortmund häufig in einem 4-4-2. Dabei positioniert sich Dortmunds Nummer 10 etwas weiter vorn als beispielsweise Marco Reus und läuft als erster BVB-Spieler an. So ist er erster Unruheherd und stört das Aufbauspiel der Gegner.

Anspielstation beim BVB

Götze hat bei Ballbesitz Dortmund eine ganz wichtige Rolle. Zagadou oder Diallo aus der Abwehr sowie Witsel und Delaney aus dem zentralen Mittelfeld haben mit ihm eine Anspielstation. Die Außenangreifer Reus und Co. schwärmen derweil aus, sodass die „Falsche 9“ die Bälle verteilen und Angriffe einleiten kann.

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In den letzten drei Bundesligaspielen war Götze für durchschnittlich 65 Minuten auf dem Feld und zermürbte die Abwehr der Gegner. Sowohl gegen den FC Bayern München als auch gegen den SC Freiburg kam Paco Alcácer dann rein und erzielte die Tore.