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Der BVB hat nach Einschätzung von Franz Beckenbauer in diesem Jahr gute Chancen auf den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga. Doch andere Experten sehen den FC Bayern vorne.

„Dortmund wird Meister, falls sie nicht noch einbrechen. Danach sieht es aber nicht aus“, sagte der 73-Jährige der „Bild“-Zeitung (Freitag). Allerdings hätten sich die Bayern auch stabilisiert.

Der frühere Münchener Trainer Felix Magath traut seinem Ex-Verein FC Bayern noch mehr zu. „Ich rechne damit, dass Bayern spätestens nach den Champions-League-Spielen in der Bundesliga nah an Dortmund heranrückt“, sagte der 65-Jährige. „Dann wird der Druck immer größer, und Bayern zieht vorbei.“

BVB mit sechs Punkten Vorsprung

Der BVB führt vor dem Start der Rückrunde die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung vor dem FC Bayern an.

Franz Beckenbauer bekommt in Dortmund einen Preis für sein soziales Engagement. Foto: dpa
Franz Beckenbauer könnte sich den BVB als Meister 2019 gut vorstellen. Foto: dpa

Obwohl nur noch 32 Prozent der Fußball-Fans dem FC Bayern eine erfolgreiche Titelverteidigung zutrauen und 73 Prozent der Bundesliga-Profis laut einer „Kicker“-Umfrage an die Meisterschaft der Dortmunder glauben, sieht BVB-Vereinschef Hans-Joachim Watzke seine Dortmunder nicht als ersten Anwärter auf die Schale. „Favorit ist immer der FC Bayern. Da lasse ich mir nichts anderes einreden.“

Max Eberl tippt auf die Bayern

„Bayern wird Meister“, orakelte unterdessen der Mönchengladbacher Sportdirektor Max Eberl in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Führungskräften der Liga.

Max Eberl meint, der FC Bayern wird Deutscher Meister. Foto: dpa

Dagegen favorisieren der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder und sein Nürnberger Amtskollege Andreas Bornemann das Team von Trainer Lucien Favre. „Ich denke, dass Dortmund sich das diesmal nicht nehmen lässt“, sagte Bornemann.

Aktuelle Top-Themen:

Michael Preetz (Hertha BSC) und Bruno Hübner (Frankfurt) wollten sich nicht festlegen und erwarten ein offenes Rennen bis in den Frühling hinein. „Ich glaube, die Bayern werden, nachdem sie ihre Krise hatten, gestärkt daraus hervorgehen“, kommentierte Hübner: „Der BVB hatte bisher noch keine Krise, aber jeder Verein hat in dieser Saison eine Delle. Also abwarten.“ dpa