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Nach einem Unfall auf der A 46 am Mittwochabend (16. Januar) zeigte sich ein Beteiligter wenig kooperativ. Nach weiteren Untersuchungen entdeckte die Polizei Waffen im Unfallwagen.

Der Unfall ereignete sich gegen 18 Uhr in Fahrtrichtung Hemer, kurz hinter dem Autobahnkreuz Hagen. Den ersten Zeugenangaben zufolge war eine 65-Jährige aus Herdecke mit ihrem Auto auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs.

Unfallbeteiligter fällt mit aggressivem Verhalten auf

Ein 34-jähriger Hagener befuhr den linken Fahrstreifen und hatte bereits mehrere Fahrzeuge überholt, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Dieses kam nach rechts von der Fahrspur ab und prallte gegen das der 65-Jährigen. Ihr Auto blieb schließlich auf dem Seitenstreifen stehen, das des 34-Jährigen überschlug sich und kam einige Meter weiter auf den Rädern wieder zum Stillstand.

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Bei dem Unfall wurden Fahrer und Fahrerin leicht verletzt. Der 34-Jährige zeigte sich den Polizisten gegenüber wenig kooperativ.

Nachdem die Polizisten in seinem Auto Alkoholgeruch wahrgenommen hatten, verweigerte er nicht nur die Aussage zum Unfallhergang, sondern auch einen freiwilligen Atemalkoholtest.

Polizisten stellen im Unfallwagen Waffen sicher

Wegen seines aggressiven Verhaltens wurde der Mann – fixiert auf einer Trage – mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach weiteren Überprüfungen fanden die Polizisten heraus, dass der Mann offenbar keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Außerdem fanden sie im Unfallwagen des Mannes ein Messer und einen Totschläger. Ein weiteres Messer trug der Mann bei sich.