Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Nachdem Tierquäler am Donnerstag (29. November) zwei Tiere im „Big Tipi“ im  Fredenbaumpark getötet haben, hat die Polizei jetzt zwei Verdächtige ermittelt.

Update, 3. Dezember, 15.44 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, wurden mit Hilfe von Zeugenhinweisen zwei Tatverdächtige ermittelt. Es handelt sich um einen 19-jährigen Dortmunder und einen 17-Jährigen aus Borgholzhausen. Beide sind polizeilich einschlägig bekannt.

Update, 1. Dezember, 9.50 Uhr: Die Tierrechtsorganisation PETA setzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur Verurteilung der Täter führen. Die Tierschützer bitten Zeugen, sich entweder an die Polizei oder den Verein selbst zu wenden – auch anonym, wenn jemand so will.

„Bitte helfen Sie mit, diese grausame Tat aufzuklären“, sagt Judith Pein, Vorsitzende von PETA. Tierquälerei, so Pein, sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat die mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden könne.

Sie fügt hinzu: „Wer wehrlosen Tieren aus Spaß Schmerzen zufügt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Straftaten gegenüber Menschen zurück.“

Tierquälerei und Einbruch im Big Tipi

Die Polizei Dortmund spricht von einer „abartigen Tat“: Das Schaf besprühten die Täter so lange mit Feuerlöschern, bis es an dem Schaum erstickte. Auch ein Huhn fiel den Tierquälern zum Opfer: Die Täter ertränkten es in einem Wasserbecken. Beide Tiere wurden später von Zeugen tot aufgefunden. Nach den Zeugenaussagen müssen die Tierquäler zwischen 24 und 2 Uhr die Tiere getötet haben.

Zuvor waren offenbar mehrere Personen in das „Big Tipi“ im Fredenbaumpark eingebrochen. Aus dem Hauptzelt klauten sie vier Feuerlöscher und besprühten damit anschließend die Tiere.

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Jetzt sucht die Polizei Dortmund nach den Tätern und bittet dringend um Hinweise. Zeugen können sich bei der Kriminalwache unter 0231/741 132 melden.