Bild: Franziska Kraufmann

Eine kuriose Suchaktion startete gestern Nacht (11. Oktober) die Dortmunder Polizei: Ein Dortmunder Senior hatte sich auf der Fahrt verirrt und ist unfreiwillig auf einem Golfplatz gelandet.

Ein Opel Corsa ist kein Golf Cart – das musste auch ein Dortmunder Senior gestern Nacht (11. Oktober) unfreiwillig feststellen. Gegen 23.25 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein: Der Mann sei auf dem Weg zu seinem Bruder falsch abgebogen und habe sich im Waldgebiet um den Kurler Busch verfahren.

Zu allem Überfluss steckte das Auto des Mannes fest, er selbst konnte es nicht verlassen, weil es zur Hälfte auf der Seite lag.

Kuriose Suchaktion mit Hupkonzert und Hubschrauber

Aber wo war der Senior? Diese Frage stellten sich auch die Beamten, denn seinen Standort konnte der Dortmunder ohne Navi und GPS-Daten nicht näher eingrenzen. Sein einziger Hinweis: Er sei ungefähr einen Kilometer in den Kurler Busch gefahren.

Der unkonventionelle Lösungsvorschlag der Beamten: Der Mann solle durchgehend hupen und sein Licht eingeschaltet lassen. Mit mehreren Einsatzkräften und einem Hubschrauber begann die Dortmunder Polizei die Suche nach dem verlorenen Dortmunder.

Poilizei hat nach erfolgloser Suche diese ungewöhnliche Idee

Doch die Suchaktion im Kurler Busch blieb erfolglos. Daraufhin erweiterte die Polizei den Suchradius – und wurde fündig. Offenbar hatte sich der Dortmunder nicht nur ein wenig, sondern um einige Kilometer verfranzt.

Statt im Waldgebiet fanden die Beamten den orientierungslosen Senior kurz vor dem 7. Loch des „Royal St. Barbara’s Golfclub“, wo er stecken geblieben war. Rettungskräfte konnten den Mann aus seinem Auto befreien, zur Vorsorge musste er danach ins Krankenhaus.

Wie er auf den Golfplatz gekommen war, blieb den Beamten ein Rätsel. Obwohl die Missachtung der Etikette auf Golfplätzen laut Polizei für gewöhnlich keine Strafschläge nach sich ziehe, wolle die Polizei weiter ermitteln – allerdings zur Fahrtüchtigkeit des Seniors.