Bild: Bundespolizei

Ob der Mann über seine Forderung so richtig gut nachgedacht hat, sei dahin gestellt. Trotzdem hat ein 24-Jähriger bei erneuten Schwerpunktkontrollen der Polizei in der Dortmunder Innenstadt um eine Ingewahrsamnahme quasi „gebettelt.“ So lange, bis die eingesetzten Beamten seiner Bitte nachkommen mussten.

Polizei verteilt Platzverweise

Am Mittwoch (7. November) war die Polizei wieder in der Dortmunder Innenstadt unterwegs, um gegen kriminelle Strukturen und Clankriminalität vorzugehen. Dabei wurden insgesamt 138 Personen überprüft und 28 Platzverweise ausgesprochen.

Zum wiederholten Male kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Personen im Keuningpark. Dabei erhielten zehn Personen nach ihrer Überprüfung einen Platzverweis.

24-Jähriger möchte mit auf die Polizeiwache

Besonders stach bei den Maßnahmen ein 24-jähriger Mann hervor. Sein 19-jähriger Freund kam einem Platzverweis nicht nach und sollte den Weg auf die Polizeiwache antreten. Der 24-Jährige war offenbar gar nicht einverstanden damit. Da, wo sein Freund hingehe, würde auch er hingehen, teilte er den Polizisten mit.

Da auch er dem Platzverweis nicht nachkam, ging auch für ihn die Fahrt in Richtung Gewahrsam. Eine Zelle durften sich beide nicht teilen. Erst nach ihrer späteren Entlassung waren die beiden wieder vereint.

Ebenfalls im Keuningpark kontrollierten die Polizisten eine 18-Jährige, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Sie musste mit dem Ziel der richterlichen Vorführung den Weg ins Polizeigewahrsam antreten.

Polizei findet Drogen und Dealergeld

Einen weiteren Treffer landeten die Beamten im Bereich der Münsterstraße. Dort entschieden sie sich zur Kontrolle einer verdächtigen fünfköpfigen Männergruppe. Es musste nicht nur anschließend ein 20 jähriger Mann den Weg ins Polizeigewahrsam antreten, der zur Abschiebung ausgeschrieben war.

Die Polizisten fanden zusätzlich auch noch mehrere Verschlusstütchen mit Betäubungsmitteln. Diese wurden sichergestellt. Das Bargeld in dealertypischer Stückelung beschlagnahmten die Polizisten. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt die verbliebene Gruppe einen Platzverweis, einer musste wegen Verweigerung des Platzverweises mit auf die Wache.