Sonntag, 23. September 2018

Kelle raus und anhalten. Bei einer Verkehrskontrolle ist es eigentlich so, dass Autofahrer anhalten, kontrolliert werden und dann (je nach Vergehen) vielleicht auch eine kleine Geldstrafe für eine zu hohe Geschwindigkeit zahlen müssen. Nicht mit mir, dachte dieser 32-jährige Dortmunder wohl. 

Am Montag (11. Juni) kam es gegen 12.46 Uhr auf der Flughafenstraße zu einer Polizeikontrolle. Ein 32-jähriger Mann aus Dortmund hatte darauf keine Lust und wollte sich der Kontrolle entziehen. Dabei kam es zu einem Unfall, bei dem er mit seinem Auto gegen ein Zivilfahrzeug der Polizei stieß. Rettungskräfte brachten zwei Zivilbeamte in ein Krankenhaus.

Eigentlich reihte sich der Autofahrer ein

Eigentlich hatte sich der 32-Jährige zunächst eingereiht, um von der Polizei kontrolliert zu werden. Er stoppte am Fahrbahnrand. Doch dann raste er mit einem Mal in den Gegenverkehr. Doch da kamen ihm Fahrzeuge entgegen, sodass er eine Vollbremsung machen musste. Dabei geriet er ins Schleudern. Sein Auto wendete und er beschleunigte noch einmal. Zunächst wich er einem Zivilwagen der der Polizei über den Bürgersteig aus. Dann kollidierte er mit einem Blumenkübel und dann mit einem weiteren Zivilfahrzeug, in dem zwei Zivilpolizisten saßen. Rettungskräfte brachten sie mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Gar kein Führerschein

Dumm gelaufen. Die anderen Beamten nahmen den 32-Jährigen fest. Verdacht auf Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Dortmunder keinen gültigen Führerschein hatte und auch unter falschem Kennzeichen fuhr.

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