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In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Verkehrsunfällen in und um Dortmund. Vor allem auf Autobahnen wie der A45 oder der A2 kracht es häufiger. Nicht selten sind LKW daran beteiligt.

Verkehrsunfälle, an denen LKW beteiligt waren, gab es in den letzten Wochen vermehrt. Die Gründe dafür sind laut der Polizei Dortmund vielseitig.

Besonders der fehlende Abstand ist einer der Gründe dafür, dass LKW auf ein Stauende auffahren und es so zu Verkehrsunfällen kommt. Aber auch Ablenkung ist ein großes Thema. „Bei der Ablenkung gibt es ein relativ hohes Dunkelfeld“, teilt die Polizei Dortmund mit. Im Nachhinein würde dann ein Handy oder Tablet im Fahrzeug gefunden werden, aber nachzuweisen, dass dies der Grund für den Unfall war, sei schwierig.

Nicht selten sei es auch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Beispielsweise, wenn man zu schnell unterwegs ist und zu spät merkt, dass man bremsen muss.

Polizei Dortmund gibt wertvolle Tipps

Man solle daher so fahren, dass es den Umständen und Fähigkeiten angemessen ist. Bei schlechter und nebeliger Sicht solle man beispielsweise besonders vorsichtig fahren. Außerdem soll man auf besondere Gegebenheiten achten.

Wenn man krank ist, einen schlechten Tag hatte oder total übermüdet ist, ist es hilfreich, das Auto mal stehen zu lassen und die Bahn zu nehmen. Außerdem sei es wichtig, „auf Unvorhergesehenes reagieren zu können und mit Fahrfehlern anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen.

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Verkehrsunfälle mit Beteiligung von LKW ist keine Seltenheit

LKW-Fahrer haben da eine besondere Verantwortung. Sie befinden sich oft im Zwiespalt. Das rücksichtsvolle Fahren leidet häufig aufgrund von Zeitdruck. Doch die Polizei stellt klar: „Gesundheit geht immer vor“. Oft setzen sich die Fahrer der LKW unter Druck, denn sie wollen die vorgegebene Fahrtzeit nicht überschreiten.

Erst kürzlich (21. August) fuhren drei Lastkraftwagen auf der A1 ineinander. Meistens kommen Personen bei solchen Unfällen zu Schaden und auch hier wurden zwei der Fahrer verletzt.

Eine Studie des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) zeigt weitere erschreckende Ergebnisse. Während die Zahl der verunglückten PKW-Fahrer im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 sank, stieg die Zahl der zu Schaden gekommenen LKW-Fahrer um 25,6 Prozent.

Um einem erneuten Verkehrsunfall vorzubeugen, macht die Polizei spezielle Kontrollen im Bereich Schwerlastverkehr. So kontrollieren die Beamten etwa die Ladungssicherung, das Einhalten der Pausen, die Lenkzeiten und Überladung. Auch die technischen Beschaffenheiten werden geprüft, um potentielle Gefahrenquellen auszuschließen.

Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele Verkehrsteilnehmer die Tipps der Polizei zu Herzen nehmen, um Verkehrsunfälle zu vermeiden.