Bild: Polizei Dortmund

Die Polizei hat am Samstagabend (12. Januar 2019) eine große Razzia gegen Clan-Kriminalität durchgeführt. Neben Discos und Shisha-Bars musste auch eine Limo ihre Türen für die Beamten öffnen.

Update, Sonntag (13. Januar), 16.27 Uhr: Laut Polizei wurde die ankommende Limo an der Brackeler Straße aus dem Verkehr gezogen. An dem Fahrzeug haben die Beamten erhebliche technische Mängel gefunden.

So wurde die Vorderachse abgeflext und befand sich deshalb nicht mehr in ordnungsgemäßem Zustand. Unter der Limo fanden die Beamten Kabelstränge, die zum Teil nicht mehr isoliert waren. Eine Brandgefahr war laut Polizei nicht auszuschließen.

Fahrer ohne gültigen Führerschein für Limo

Doch damit nicht genug: Der 28-jährige Fahrer aus Bergkamen hätte das edle Gefährt erst gar nicht fahren dürfen. Sein Führerschein war nämlich nicht auf die elf Meter lange Limo und die 14 jugendlichen Mitfahrer zugelassen.

Nachdem die Polizei die Sause beendet hatte, wurden die Jugendlichen abgeholt. Ein Sachverständiger untersuchte die Limo, die aufgrund der gefährlichen Mängel nicht weiterfahren durfte.

Polizei enttarnt ordnungswidrige Limo-Party

Ursprungsmeldung: Dass auch in einer schicken Limousine normale Gesetze gelten, mussten 14 Party-Teilnehmer am Samstag auf die harte Tour lernen. Denn im Rahmen der großen Razzia am Samstagabend hat die Polizei nicht nur Shisha-Bars, Teestuben und Wettbüros durchkämmt.

Die Polizei hat am gestrigen Samstagabend eine Limo-Party gecrasht. Grund waren zu viele Insassen. Foto: Polizei Dortmund
Die Polizei hat am gestrigen Samstagabend eine Limo-Party gecrasht. Grund waren zu viele Insassen. Foto: Polizei Dortmund

Auch eine ordnungswidrige LimoParty haben die Beamten bei ihren Kontrollen enttarnt. Das Problem: Statt den zugelassenen acht Insassen fuhren 14 Leute in der schicken Limo mit. Die Feier musste daraufhin woanders stattfinden.

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Unter dem Hashtag #NullToleranz berichteten die Beamten danach auf Twitter von ihrem Erfolg: