Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Ein Mitglied einer libanesisch geprägten Bande muss sich wegen des Verkaufs von Kokain in der Dortmunder Nordstadt verantworten.

Im Kampf gegen die Drogenkriminalität kommt es am kommenden Montag (21. Februar) zu dem Prozess gegen Sultan A., der
als Mitglied einer von Libanesen dominierten Bande Kokain in der Nordstadt an den Mann gebracht haben soll.

Wie es in der Anklageschrift heißt, soll er die Ware überwiegend im Bereich der Bornstraße/ Holsteiner Straße verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft bezieht sich auf den Tatzeitraum zwischen dem 5. und dem 21. Januar 2018.

Angeklagte handelte mit Kokain

In diesem Zeitraum soll der 26-Jährige, der aktuell in der Justizvollzugsanstalt Hamm einsitzt, zusammen mit Mittätern mit einer laut Anklageschrift „nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln“ gehandelt haben.

Die Aufgabe des Angeklagten soll darin bestanden haben, das Kokain in Verpackungstüten mit einem Nettogewicht von 5 Gramm abzupacken. Diese Tüten soll er dann den „Vorarbeitern“ übergeben haben, die die einzelnen sogenannten „Bubbles“ anschließend an Straßenverkäufer weitergereicht haben sollen.

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Sultan A. soll sich im Tatzeitraum im Besitz im Besitz von mehr als 200 Gramm Kokain befunden haben.