Bild: Feuerwehr Dortmund

Ein Kellerbrand in der Nordstadt sorgte am Dienstagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr aus Dortmund. Die Einsatzkräfte mussten sich mit Atemschutzmasken durch die Rauchschwaden kämpfen.

Am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hunnentränke in der Nordstadt in Dortmund zu einem Kellerbrand. Die Feuerwehr musste mit einem Großangebot anrücken, um das Feuer im Untergeschoss zu löschen.

Kellerbrand verrauchte den Flur

Durch die Rauchentwicklung des Feuers, kam es im Flur des Mehrfamilienhauses zu Verrauchungen. Als die Einsatzkräfte des Löschzuges vor Ort ankamen, fanden sie schwarze Rauchwolken vor, die aus dem Keller nach oben zogen.

Ein Trupp der Feuerwehr machte sich mit Atemschutzmasken auf den Weg und kontrollierte das Treppenhaus. Ein zweiter Trupp zog mit einem Strahlrohr in den Keller, um das dortige Feuer zu löschen.

Kurz nach der Ankunft meldete sich eine Person bei den Rettungskräften, die im Verlauf der Löscharbeiten zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Rauch zog zum Nachbarhaus und sorgte für Evakuierung

Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Das größere Problem war der heftige Rauch, der sich durch eine Verbindung zum Nachbarhaus am Johannisborn auch dort ausbreitete.

15 Anwohner, die beide betroffenen Mehrfamilienhäuser zuvor verlassen hatten, wurden evakuiert. Wegen des schlechten Wetters und des anhaltenden Regens wurden sie in einem Bus der Feuerwehr betreut.

Um den Rauch in beiden Mehrfamilienhäusern zu beseitigen, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter ein. Die Lüftungsmaßnahmen dauerten circa 30 Minuten, da die Einsatzkräfte mehrere Wohnungen kontrollierten. Nach Abschluss der Belüftung konnten alle Anwohner zurück in ihre Wohnungen.

Brandursache bisher unklar

Warum es zu dem Kellerbrand in Dortmund kommen konnte, ist bisher unklar. Auch Informationen zum entstandenen Sachschaden liegen bisher nicht vor. Beides ermittelt nun die Dortmunder Polizei.

Aktuelle Top-Themen:

Bei dem Einsatz an der Hunnentränke in der Nordstadt waren insgesamt 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst beteiligt.