Bild: Florian Forth/Dortmund24

Am Anfang dachten die Bundespolizisten, der Mann will sie veräppeln. Niemand geht doch ernsthaft zu der Wache der Bundespolizei und sagt „Hab gehört, bei euch gibt’s Drogen, ich würde die nehmen.“ Doch genau so war es – und so landete der Mann wieder auf dem Radar der Dortmunder Staatsanwaltschaft.

Ein 31-Jähriger meldete sich am Donnerstagabend (10. Januar) gegen 20.15 Uhr in der Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof und erklärte sein Anliegen. Ein Bekannter habe ihm gesagt, es würde bei der Bundespolizei Drogen geben und deshalb sei er hier.

Bekannter hätte ihm gesagt, auf der Wache gibt’s Drogen

Die Bundespolizei dachten erst, da will jemand witzig sein – doch so war es nicht. Der Mann, der in der Alkohol- und Drogenszene am Hauptbahnhof sehr bekannt ist, meinte die Frage offensichtlich todernst.

Bundespolizisten klärten den Mann daraufhin auf: Nein, Drogen bekomme man bei der Bundespolizei nicht. Trotzdem wollten die Beamten nicht, dass der Mann den Weg bis zur Wache umsonst, nur wegen eines Missverständnisses, zurücklegt und überprüften ihn.

Staatsanwaltschaft interessiert sich für den Mann

Dabei stellte sich heraus: Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat Interesse an dem 31-Jährigen, insbesondere an seinem Aufenthaltsort. Den wiederum teilten die Bundespolizisten der Behörde gerne mit und ließen den Dortmunder dann wieder gehen – mit leeren Händen.

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Ob der 31-Jährige aus dem kurzen Besuch auf der Wache gelernt hat oder der Staatsanwaltschaft bald dieselbe Frage stellt, bleibt abzuwarten.