Dieser Artikel wurde im Auftrag und mit Unterstützung vom VRR verfasst.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) plant die Zukunft. Und das ohne Glaskugel, sondern mit einem Ticket der nächsten Generation. Noch bis Ende August könnt ihr das VRR nextTicket auf dem Smartphone testen und die Zukunft des Bus- und Bahnfahrens mitgestalten. 

So funktioniert’s

Es ist Montag um 10.15 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof. Ich habe es eilig und möchte die Bahn in Richtung Stadtgarten erwischen. Die Bahn fährt bereits ein und ich muss mich beeilen. Gut, dass ich seit März 2018 das nextTicket teste. Ich kann einfach am Fahrkartenautomaten vorbeilaufen und mein Ticket vor dem Einsteigen auf mein Smartphone laden.

Ich rufe dazu die VRR nextTicket App auf meinem Handy auf und begebe mich, mit einem Klick auf den Pfeil in der rechten unteren Ecken, in den Check-in Bereich. Dort bekomme ich die umliegenden Haltestellen angezeigt. Ich wähle die Haltestelle „Dortmund Hauptbahnhof“ aus und bediene das Feld „kostenpflichtig einchecken.“

VRR Next-Ticket
Schritt 1. Ich rufe die VRR nextTicket App auf meinem Smartphone auf.

 

VRR Next-Ticket
Schritt 2: Ich wechsele in den Check-in Bereich und checke an meiner Haltestelle ein.

Einen kurzen Augenblick später erscheint meine Fahrkarte in Form eines QR-Codes auf dem Display. Und das war’s! Mit drei schnellen Klicks auf dem Smartphone halte ich mein Ticket in der Hand. Ich genieße meine Fahrt und erreiche meine Zielhaltestelle. Dort angekommen gehe ich erneut in den Check-in/Check-out Bereich und wähle die Station „Dortmund-Stadtgarten“ aus. Mit einem Klick auf das Feld „Jetzt auschecken“ ist die Fahrt beendet. Auf meinem Handy erscheint noch der errechnete Fahrkartenpreis, den ich allerdings erst am Monatsende zusammen mit meinen weiteren Fahrten begleiche.

 

VRR-Next-Ticket
Schritt 3: Ich bekomme meine Fahrkarte angezeigt und genieße die Fahrt.

VRR Next-Ticket
Am Ende der Fahrt wähle ich einfach die passende Zielhaltestelle und checke aus.

Der Fahrkartenpreis

Der Fahrkartenpreis errechnet sich aus den zurückgelegten Kilometern. Dabei gibt es einen Festpreis, der zwischen 1,40 Euro und 1,45 Euro liegt. Pro Fahrt gibt es dann zusätzlich einen Kilometerpreis von 20 Cent pro gefahrene Kilometer. Insgesamt bezahle ich für eine Fahrt mit nextTicket aber nie mehr, als ein Einzelticket der Preisstufe D kosten würde.

Testet mit und genießt die Vorteile

Mein Fazit lautet: „Das nextTicket lohnt sich!“ Die Nutzung ist einfach und ich genieße einige Vorteile. Jede fünfte Fahrt mit dem nextTicket ist beispielsweise kostenlos. Außerdem spare ich eine Menge Zeit. Während ich meinen Fahrschein bisher immer am Automaten ziehen musste, kann ich das nextTicket mit drei schnellen Klicks auf dem Smartphone abrufen. Auch das Bezahlsystem ist deutlich komfortabler. Statt an der Haltestelle das nötige Kleingeld zusammenzusuchen, kann ich am Monatsende meine durchgeführten Fahrten per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen.

Wer von euch regelmäßig mit Bus und Bahn fährt, aber kein Monatsticket oder Abo besitzt, sollte das nextTicket unbedingt selbst testen! Zur Testperson werdet ihr in drei kurzen Schritten:

  1. Ihr müsst euch zunächst über das Online-Formular für den nextTicket-Praxistest anmelden.
  2. Anschließend müsst ihr euch die VRR nextTicket App im Google Play Store oder im App Store herunterladen und freischalten.
  3. Jetzt müsst ihr nur noch an der Haltestelle einchecken und losfahren.

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