Montag, 11. Dezember 2017

Bei einer Ente am Phoenix See wurde das aviäre Influenza-Virus H5 Nx nachgewiesen. Das ist der vierte Fall von Vogelgrippe in NRW. 

Dortmund – Am Phoenix See wurde eine tote Reiherente aufgefunden. Sie wurde am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg (CVUA) untersucht, wo das Virus der “Aviären Influenza” – besser bekannt unter dem Namen Vogelgrippe – des Typs H5N8 festgestellt wurde.

In NRW ist das jetzt bereits der vierte Fund des hochgradig ansteckenden H5N8-Virus während der aktuellen Vogelgrippe-Epidemie. Das Virus ist allerdings nur für Vögel gefährlich, für den Menschen ungefährlich.

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet festgelegt

Aufgrund des Ausbruchs der Vogelgrippe in Dortmund sind ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt. Eine Karte und weitere Infos der Stadt Dortmund dazu findet ihr hier. Die in diesem Gebiet befindlichen Geflügelhalter unterliegen einer Bestandssperre. Die dem Veterinäramt Dortmund bekannten betroffenen Halter wurden und werden informiert.

Der erste Fall von Vogelgrippe in NRW war am 18. November 2016 bei einem toten Bussard im Kreis Wesel festgestellt geworden. Einige Tage später wurde das Virus bei einer Reiherente am Hengsteysee in Hagen nachgewiesen. Der dritte Fall trat im Kreis Soest am Möhnesee auf.

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