Samstag, 18. August 2018

Zu einem schwierigen Einsatz musste die Feuerwehr am Mittwoch (8. August) in Bövinghausen ausrücken. Ein Mann musste dort mit einem Kran aus einer Dachgeschosswohnung gerettet werden.

Der Einsatz startete gegen 18.10 Uhr in der Uranusstraße in Bövinghausen. Nach der medizinischen Erstversorgung war klar, dass der Bewohner – ein 49-jähriger Mann – einer Dachgeschosswohnung in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Welches medizinische Problem genau vorlag, konnte Feuerwehr-Sprecher Andreas Pisarski auf Anfrage nicht sagen.

Treppenhaus zu eng


Weil das Treppenhaus in dem Gebäude der Zechensiedlung zu eng war, kam ein Transport auf diesem Weg aber nicht in Frage.

Der vor Ort zuständige Notarzt forderte Unterstützung durch die Feuerwehr an. Der eintreffende Einsatzleiter der Feuerwehr stellte nach kurzer Beurteilung fest, dass eine Rettung durch das Dachfenster mittels der Drehleiter nicht sicher möglich war. Das Dachfenster stand zu weit entfernt von der Straße.

Die Feuerwehr hatte am Mittwoch in der Uranusstraße einen schwierigen Einsatz. Foto: Feuerwehr Dortmund
Die Feuerwehr hatte am Mittwoch in der Uranusstraße einen schwierigen Einsatz. Foto: Feuerwehr Dortmund

Die Lösung des auch für die Beamten der Berufsfeuerwehr nicht alltäglichen Problems lag in dem kombinierten Einsatz des Feuerwehrkranes mit der Spezialeinheit Höhenrettung. Die Höhenretter von der Feuerwache 4 (Hörde) legten den 49-jährigen Patienten in der Wohnung in eine Schleifkorbtrage.

Spezialeinheit vor Ort

Die Spezialeinheit Bergung der Feuerwache 1 (Mitte) brachte auf der Straße vor dem Haus den Feuerwehrkran in Stellung und beförderte damit einen sogenannten Personentransportkorb vor das Dachfenster. So konnten die Retter den Patienten im Schleifkorb gefahrlos durch das Fenster an eine weitere Einsatzkraft im Personentransportkorb übergeben.

Nachdem der Patient den sicheren Boden erreichte, übernahmen ihn die Rettungsdienstkräfte. Nach einer weiteren Versorgung im feuerwehreigenen Schwerlast-Rettungswagen erfolgte der Transport in das Krankenhaus. An der Einsatzstelle befanden sich insgesamt 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

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