Mittwoch, 18. Oktober 2017

Die Dortmunder Bundespolizei musste nach dem Syndicate Festival am Wochenende (7./8. Oktober) viele Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz feststellen. Einem Besucher ist der Drogenkonsum besonders schlecht bekommen.

Am frühen Sonntagmorgen (8. Oktober) gingen die Lichter aus bei dem Hardcore-Event Syndicate. Und Einigen der 18.000 Festival-Besucher hat der Party-Spaß ganz ohne Drogen leider nicht gereicht.

24-Jähriger will Eistee mit imaginärem Geldschein bezahlen

Einem 24-Jährigen aus Sachsen-Anhalt hatte der mutmaßliche Konsum von Rauschmitteln wohl völlig die Sinne vernebelt: er versuchte am Sonntagmittag (8. Oktober) ein Getränk zu stehlen. Der in Köthen wohnende Mann hatte in einem Asia Imbiss im Hauptbahnhof Eistee gestohlen und war dabei erwischt worden. Als er im Beisein von zwei Bundespolizisten die Flasche bezahlen wollte, griff er in seine Geldbörse und entnahm dieser einen imaginären Geldschein, mit dem er das Getränk bezahlen wollte.

Im festen Glauben eine Banknote in seiner Hand zu halten, hielt er dem Imbissmitarbeiter immer wieder seine leere Hand hin. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Mannes wurden noch geringe Mengen Speed sichergestellt. Neben einem Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes, muss er sich auch wegen Diebstahls verantworten müssen.

36 Drogendelikte am Hauptbahnhof

Aber der Mann aus Sachsen-Anhalt war der nicht Einzige, der unter Drogeneinfluss stand. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte im Zeitraum vom 7. Oktober, 14 Uhr bis 8. Oktober 15 Uhr 36 Drogendelikte bei Veranstaltungsteilnehmern fest, die über den Dortmunder Hauptbahnhof zum Festival in der Westfalenhalle an- und abreisten.

Überraschungseier und Schlüsselanhänger als Drogenverstecke

Als bevorzugte Rauschmittel konnten Bundespolizisten vor allem Amphetamine, Ecstasy und Marihuna sicherstellen. In zwei Fällen wurde auch die “härtere” Droge Heroin sichergestellt. Bei den Verstecken für die Rauschmittel zeigten sich die Drogenbesitzer durchaus kreativ. Neben Überraschungseiern wurden die Drogen auch in Schlüsselanhänger und vor allem in der Kleidung versteckt.

In allen Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet.

 

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