Sonntag, 19. November 2017

Seit Anfang 2016 wurde an der Saunalandschaft im Revierpark Wischlingen gearbeitet. Das Solebad will sich im Kampf gegen die Konkurrenz im Ruhrgebiet behaupten. Seit ein paar Tagen sind die Arbeiten beendet und Vieles ganz neu. Wir haben uns vor Ort umgesehen.

Im Schnitt um die 300.000 Besucher kommen jedes Jahr ins Solebad nach Wischlingen – viele davon – ab und zu auch ein paar Spieler des BVB – gehen in die Sauna. Und die zeigt sich seit Neustem frisch gestriegelt.

Das Solebad im Revierpark Wischlingen hat seit Mitte Oktober den Um- und Ausbau seiner Sauna beendet. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

“Wir hoffen, dass sich die Geduld unserer Kunden gelohnt hat”, sagt Bernd Kruse, Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund. Denn fast zwei Jahre lang mussten die Besucher der Sauna ein paar Einschnitte in Kauf nehmen. Es gab weniger Saunen, hier und da wurde gebohrt und gehämmert. Das Solebad reduzierte sogar die Preise als kleine Entschädigung.

Warmer Farbton in der Sauna

Dafür zeigt sich die restaurierte Saunalandschaft jetzt äußerst modern. Ein neuer, warmer und weinroter Farbton umgibt den FKK-Bereich, Fliesen wurden erneuert, Duschen neu gemacht, alle 13 Saunen entkernt und restauriert. Fast 1000 Quadratmeter Fläche hat der Revierpark am Ende aufgehübscht und modernisiert.

Schon seit Mitte 2016 zeigt sich der Saunagarten doppelt so groß, wie zuvor. Hinter der großen Lapplandsauna – hier ist Platz für bis zu 100 Leute – ist eine weitere Liegefläche entstanden, es gibt also mehr Rückzugsflächen. Zuvor war das noch ein Teil des Freibades. Da aber aufgrund von Sicherheitsbestimmungen nicht mehr so viele Menschen ins Freibad dürfen wie einst, brauchte man diese Fläche ohnehin nicht mehr.

Die Lapplandsauna ist laut Bernd Kruse die drittgrößte ihrer Art in Europa. Neu seit Mitte 2016 ist der Teich – der aber nicht zum Baden gedacht ist. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Die letzten Arbeiten an der Saunalandschaft konnte das Bad Mitte Oktober dieses Jahres abschließen. Seitdem ist die gemischte Sauna fertig. Besonders auf den Umbau der “Honigtopfsauna” sind die Leiter des Solebads stolz. Das Besondere: Die Temperatur darin liegt bei 60 Grad, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 50 Prozent. Die Poren können sich hier laut Revierparkleiter Carsten Grimpe besser öffnen. “Und außerdem haben wir jetzt nicht mehr das Problem, dass der Honig auf das Holz tropft”, freut sich Grimpe über die neue und jetzt holzfreie Sauna.

Die Honigtopfsauna ist laut Revierparkleiter Carsten Grimpe eines der Höhepunkte in der neuen Saunalandschaft. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Fürs Erste soll es das nun gewesene sein, mit Umbauten der Saunalandschaft. Natürlich, sagt Bernd Kruse, werde man hier und da nachbessern, wo es nötig sei, “aber 2018 werden wir uns erstmal deutlich zurücknehmen.”

Vielleicht auch, weil jetzt erstmal wieder Sparen angesagt ist. Denn für den ganzen Umbau wurden rund 700.000 Euro investiert. Wer jetzt glaubt, die Kosten würden durch höhere Ticketpreise wieder reingeholt, täuscht sich. “Es ist vorerst keine Preiserhöhung geplant”, kündigt Kruse an.

Heißt: Ein Ticket für Erwachsene kostet für Baden und Sauna für vier Stunden 17 Euro (an Wochenenden und Feiertagen 18 Euro).

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