Sonntag, 22. April 2018

Familiendrama in Dortmund. Ein 20-jähriger Dortmunder attackierte am Donnerstagabend seine 20-jährige Cousine mit einem Hammer. 

Update 15.20 Uhr


Der 24-jährige Tatverdächtige wurde mittlerweile dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ er einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Im Rahmen der Vorführung hat der Mann keine Angaben zur Sache gemacht. Gegenüber der Polizei hatte er angegeben, dass er und seine Cousine von einem unbekannten Täter angegriffen worden seien.

Die Ermittlungen dauern an.

Der Zustand der 20-jährigen Verletzten ist laut der behandelnden Ärzte derzeit stabil. Sie wird nun nicht mehr künstlich beatmet, ist aber weiterhin nicht vernehmungsfähig, berichtet Staatsanwalt Henner Kruse.

Update 09.09 Uhr

Ein Familiendrama. Nach neusten Informationen handelte es sich bei der Attacke auf eine Frau mit dem Hammer um eine Auseinandersetzung zwischen Cousine und Cousin. Ein 24-jähriger Dortmunder steht unter Verdacht, seine 20-jährige Cousine (ebenfalls aus Dortmund) mit einem Hammer attackiert und lebensgefährlich verletzt zu haben. Über die Hintergründe, warum es zur Attacke kam, ist nichts bekannt. Die Tat hatte sich auf einem Spielplatz an der Walter-Schücking-Straße abgespielt. Mittlerweile hat die Mordkommission den Fall übernommen.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Angriff machen können (0231 / 132-7441)

Erstmeldung 08.30 Uhr.

Auf einem Spielplatz an der Walter-Schücking-Straße in Dortmund-Mengede wurde eine Frau am Donnerstagabend (11. Januar) lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Informationen rückten Rettungskräfte gegen 21.30 Uhr aus, um zwei verletzte Personen zu versorgen. Es soll sich nach ersten Angaben um Opfer eines Raubüberfalls gehandelt haben.

Polizei nahm einen Mann fest

Es kam jedoch anders. Jemand soll eine Frau mit einem Hammer attackiert haben. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten die Frau ins Krankenhaus. Es fand eine Notoperation statt und sie schwebte in akuter Lebensgefahr. Die Polizei nahm einen Mann, der sich vor Ort aufhielt, unter dringenden Tatverdacht fest. Noch in der Nacht nahm eine Mordkommission die Ermittlungen auf. Die Spurensicherung (KTU) sicherte die Beweise am Tatort.

Wir berichten weiter.

 

 

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