Sonntag, 24. Juni 2018

Eine Frau aus Osthessen soll ihren Mann auf bestialischer Art und Weise umgebracht haben. Aus Angst davor, entdeckt zu werden, soll sie die Leiche anschließend in einer Kurzschlussreaktion zersägt haben. Polizeibeamte hatten die Leichenteile am Montag (11. Juni) in Steinau an der Straße in Osthessen gefunden. Jetzt wurde die mutmaßliche Täterin in Dortmund festgenommen.

Steinau an der Straße liegt im Südosten von Hessen und ist eigentlich ein idyllischer Ort. Doch ein brutaler Vorfall erschüttert die Einwohner. Eine 34-jährige Frau soll ihren Lebensgefährten getötet und dann mit einer Kettensäge zerstückelt haben. Sie wurde am Montagabend (11. Juni) von der Polizei in Dortmund festgenommen. Das teilen die Polizei und die Staatsanwaltschaft aus Offenbach mit.

Leiche mit der Kettensäge zerstückelt


Beamte der Polizeistation Schlüchtern (nahe Steinau) hatten einen Hinweis bekommen und daraufhin eine Wohnung in Steinau an der Straße überprüft. Dort fanden sie am Montagmittag mehrere Säcke mit menschlichen Leichenteilen. Diese sollen dort nach ersten Erkenntnissen bereits länger gelegen haben. Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei gingen sofort von einem „Tötungsdelikt“ aus.

Nach der Obduktion kam heraus, dass es sich bei dem Toten um einen 47-jährigen Mann handelte, der in dieser Wohnung wohnte. Am Oberkörper fanden Rechtsmediziner Stichverletzungen. Nach Erkenntnissen der Rechtsmedizin hat sich der Vorfall schon am 5. Juni ereignet.

Verdächtige beruft sich auf Notwehr

Der Verdacht der Kriminalpolizei richtete sich gegen die Lebensgefährtin des Mannes, die mit dem 47-Jährigen zusammen in der Wohnung lebte. Noch am Montagabend (11. Juni) nahm die Polizei in Dortmund die Flüchtige fest. Am Dienstag (12. Juni) wurde sie dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag.

Wie das Nachrichtenportal „Hessenschau“ berichtet, soll die Frau ihren Lebensgefährten zuvor mit mehr als 30 Messerstichen am Oberkörper, aber auch am Rücken und Nacken, getötet haben. Anschließend soll sie die Leiche mit einer Kettensäge in sechs Teile zerlegt haben. Sie soll sich allerdings bei der Tat auf Notwehr berufen haben. Zudem sei das Zerstückeln der Leiche eine Kurzschlussreaktion gewesen, so die Verdächtige.

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