Sonntag, 25. Februar 2018

Jeder, der in der Nähe von Bahngleisen wohnt, kennt das Problem: Es ist zu laut! Aus diesem Grund ruft das Umweltamt der Stadt Dortmund alle Dortmunder auf, sich am Lärmaktionsplan des Eisenbahn-Bundesamtes zu beteiligen.

Im vergangenen Jahr startete das Projekt der Eisenbahn. In einer ersten Phase konnten die Bürger ihre persönliche Lärmsituation bezüglich der Schienenwege schildern und die Problemstellen auf einer Karte markieren. In der jetzigen, zweiten Phase geht es darum, die Ergebnisse und das Verfahren selbst zu bewerten.

Dafür hat das Eisenbahn-Bundesamt eine eigene Webseite erstellt: Hier könnt ihr die Ergebnisse der ersten Erhebung einsehen und bewerten.

38.000 Bürger helfen mit

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Öffentlichkeit am Lärmaktionsplan beteiligt. Mehr als 38.000 Bürger, Kommunen und andere Einrichtungen haben ihre persönliche Lärmbelästigung erklärt. Aus diesen Angaben ist Teil A des Lärmaktionsplans entstanden. Dieser beschreibt die Lärmsituation an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Bahnlärm Dortmund
Diese Lärmkarte zeigt die Tageswerte der Bahntrassen durch die Innenstadt, Dorstfeld und Lütgendortmund. (Blau: mehr als 75 Dezibel; Violett: 70 bis 75 dB; Dunkelrot: 65 bis 70 dB; Rot: 60 bis 65 dB; Orange: 55 bis 60 dB. Stand: Juni 2017). Foto: Eisenbahn-Bundesamt

Nach der aktuellen, zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung wird Teil B des Plans erstellt. Er soll Mitte 2018 vorgestellt werden.

Der Lärmaktionsplan ist ein Werkzeug, um den Lärm der Schienenwege zu bewerten und daraufhin Lärmschutzmaßnahmen zu planen. Ziel ist es, die Lärmbelastung für Mensch und Umwelt langfristig zu senken. Helft mit und macht die Eisenbahn in Zukunft leiser.

An wen kann ich mich wenden?

Fragen zum Lärmaktionsplan könnt ihr direkt an die Zentrale des Eisenbahn-Bundesamtes richten. Entweder telefonisch unter Tel.: 0228/9826-0 oder per Mail an Lap@eba.bund.de 

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