Sonntag, 24. Juni 2018

Am Wochenende (10./11. März) gab es am Dortmunder Hauptbahnhof gleich zwei Demonstrationen der Kurden. Und beide Male blieb es nicht friedlich. Die Demonstranten prügelten aufeinander ein und auch ein Polizist wurde angegriffen.

Samstag – 150 Kurden demonstrieren vor dem Hauptbahnhof

Am Samstagabend (10. März) demonstrierten 150 Kurden vor dem Dortmunder Hauptbahnhof. Gegen 21 Uhr, als die Demonstration eigentlich schon beendet war, gab es eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen (insgesamt circa zehn Personen). Bei den Männern handelte es sich um Teilnehmer der Versammlung bzw. einer Gegendemo. Dabei gingen die Kontrahenten äußerste brutal gegeneinander vor. Unter anderem wurde mit einem „Protestschild“ bzw. mit dem Holzstiel auf die jeweiligen Gegner eingeprügelt.


Die Bundespolizisten setzte daraufhin Pfefferspray ein. Noch bevor die Personen festgenommen werden konnten, flüchteten diese. Lediglich ein 34-jähriger Türke konnte festgenommen werden. Während seiner Festnahme wehrte er sich gegen die Einsatzkräfte mit Tritten und Schlägen.

Gegen den bereits polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und Landfriedensbruch ein. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Sonntag – Polizist angegriffen

Auch am Sonntag demonstrierten rund 300 Kurden vor dem Hauptbahnhof. Die Demonstration war nicht angemeldet. Die Polizei stellte dem zufolge auch Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Nötigung und auch wegen des Angriffs auf einen Polizeibeamten.

Die Demo am Sonntag begann um 14 Uhr und endete gegen 16.15 Uhr.

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