Mittwoch, 25. April 2018

Dieser Artikel gibt die Meinung der Autorin wieder und muss nicht unbedingt der Meinung der Redaktion entsprechen.

Heimlich, still und leise hat er angefangen – der Ausbau der B1 zwischen Dortmund und dem Kreuz Dortmund/Unna zur sechsspurigen A40. Unsere Autorin Bianca findet: Der Ausbau wird der ganzen Region neuen Schwung geben.


Die B1 soll zwischen Stadtkrone-Ost und dem Kreuz Dortmund/Unna zur Autobahn umgewidmet werden. Die Bauarbeiten haben begonnen, es gibt kein Zurück mehr. Ich fahre häufig mit dem Auto auf genau dieser Strecke und finde, der Ausbau ist eine gute Investition in die Zukunft.

Denn auch, wenn das Ende des Autos gern propagiert wird – die Realität spricht eine andere Sprache. Jedes Jahr gibt es in Deutschland mehr angemeldete Fahrzeuge. Vor allem im ländlichen Bereich ist der öffentliche Nahverkehr stark ausbaufähig und nicht an moderne Arbeitszeiten angepasst.

Wirtschaftlicher Gewinn für Dortmund und den Kreis Unna

Schon jetzt herrscht auf der Strecke ständig Stau. Wobei hier ehrlicherweise dazugesagt werden muss: Momentan steht man auf der A44, wenn man sich dem Kreuz Dortmund/Unna aus Richtung Werl nähert und dann wieder ab der Abfahrt Hauptfriedhof. Die Strecke, die jetzt ausgebaut werden soll, ist also meist noch frei. In die Gegenrichtung gilt das Gleiche.

Trotzdem kann der Ausbau den sich verdichtenden Verkehr entzerren. Ab Stadtkrone-Ost können Lkw und Autofahrer direkt weiter auf die B236 fahren, der Flughafen ist direkt an die Autobahn angeschlossen und auch die Gewerbegebiete im Süd-Osten der Stadt liegen dann direkt an der Autobahn. Ich denke, das könnte wirtschaftlich ein Gewinn für Dortmund und den angrenzenden Kreis Unna sein.

Verkehrsplanung geglückt

Zusätzlich zum Ausbau der B1 wird auch das Kreuz Dortmund/Unna überarbeitet und bekommt eine so genannte Überfliegerspur, um Staus zu vermeiden. Im weiteren Streckenverlauf soll außerdem die gesamte A44 bis zum Kreuz Werl sechsspurig werden. Das ist eine gute Investition in die Zukunft, denn nur so kann die A44 langfristig auch für Entlastung auf der Sauerlandlinie A45 sorgen.

Meiner Meinung nach wurde hier in der Verkehrsplanung mitgedacht – und das ist doch sehr zu begrüßen!

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