Mittwoch, 25. April 2018

Seid ihr bereit in die Festival-Saison zu starten und habt außerdem Bock auf Indie-Musik? Dann auf zum Etepetete – Indie Music Festival im FZW. Es spielen für euch acht Newcomer-Bands unter anderem aus den USA, den Niederlanden und Schweden.

Im Juni 2017 fand die erste und eigentlich auch einzige Ausgabe des Etepetete-Festivals statt. So war es zumindest geplant. Doch der Erfolg und auch die große Nachfrage haben dazu geführt, dass das kleine aber feine Newcomer-Festival im FZW auch 2018 stattfindet.


In diesem Jahr müsst ihr auch gar nicht mehr lang warten – die Etepetete-Sause startet nämlich schon einen Monat früher, am 11. Mai (Freitag). Wie gewohnt – im FZW. Und im Mittelpunkt stehen wieder Indie-Bands, die frischen Wind in die Musiklandschaft bringen. Dieses Mal könnt ihr euch auf Live-Auftritte von acht Bands aus sechs verschiedenen Ländern freuen.

Diese Bands spielen auf dem Etepetete-Festival 2018

Mozes and the Fistborn aus den Niederlanden gibt es bereits seit 2010. Doch hierzulande haben die vier Musiker eindeutig noch nicht genug Aufmerksamkeit von der Indie-Szene bekommen. Ihr dürft euch auf 70er Punk und einen Surf-Sound freuen, bei dem ihr mit eurem Skateboard direkt losdüsen wollt.

Den weiten Weg aus den USA nehmen die drei Jungs von den Jacuzzi Boys gerne in Kauf, um in diesem Jahr auf dem Festival im FZW einen Gig zu spielen. Mit im Gepäck haben sie Garagenrock-Songs mit Surf-Gitarren-Einfluss.

Die Jacuzzi Boys aus den USA. Quelle: Feine Gesellschaft

Das Londoner Trio Girl Ray. Quelle: Feine Gesellschaft

Girl Ray aus England möchten euch beim Etepetete mit ihrem kuschelweichen Lofi-Pop verzaubern. Bei dem weiblichen Trio treffen Latzkleid auf Oversize-Sweater und die zarten Melodien der drei Londonerinnen laden das Publikum zum unbeschwerten Mittanzen ein.

Mitreißender Noise-Pop

Hey Elbow aus Schweden – das sind Julia Ringdahl, Gesang und Gitarre, Ellen Petersson an den Synthesizern und Liam Amner am Schlagzeug. Die nordische Band kommt musikalisch eigentlich eher vom Jazz. Die Songs von ihren mittlerweile zwei Alben lassen sich aber als schrägen, mitreißenden Noise-Pop beschreiben.

Auch eine Solo-Künstlerin ist beim Etepetete-Festival mit am Start. Anna Burch aus den USA trifft vielleicht nicht immer jeden Ton. Und wirkt damit ganz bewusst un-perfekt. Auf ihrer Gitarre spielt sie für ihr Publikum lässigen Lofi-Indie, auf den ihr euch auch am 11. Mai freuen dürft.

FùGù Mango aus Belgien sorgten schon 2015 bei ihrem gemeinsamen Konzert mit Kevin Morby im FZW für die reinste Tanz-Eskalation. Im Rahmen des Indie-Festivals kommt die Pop-Band zurück nach Dortmund und hat ihr 2017 erschienenes Album „Alien Love“ auch gleich mit dabei.

Die Band FùGù Mango aus Belgien. Quelle: Feine Gesellschaft

Die Band Men I Trust aus Kanada kann sich über eines ganz sicher nicht beschweren: zu wenig Klicks auf ihren Youtube-Musikvideos. Die dreiköpfige Band hat es mit ihren groovigen Elektro-Beats schon in viele Hotlists diverser Hipster-Blogs geschafft. Und das zu Recht – überzeugt euch selbst.

Und auch was Deutsches darf es sein auf dem Etetepete – Indie Music Festival im FZW. Von Mallorca aus Leipzig könnt ihr richtig rotzigen Indierock erwarten, der stark an Tocotronic zu ihren besten Zeiten erinnert.

Die fünf Jungs von Mallorca aus Leipzig. Quelle: Feine Gesellschaft

Disko und Charity-Flohmarkt

Volles Musikprogramm also auf dem Etepetete-Festival. Bespielt werden übrigens, wie schon im letzten Jahr, wieder zwei Bühnen. Und wenn ihr mal eine kurze Pause vom Live-Sound der Bands braucht, könnt ihr entweder bei der NATIVE-Umbau-Disko weitertanzen oder am Etepetete Charity-Flohmark CDs, Shirts, Jutebeutel und Anderes gegen eine Spende an die Neven-Subotic-Stiftung erwerben.

Den Eintrittspreis wählt ihr selber, je nachdem wie prall euer Geldbeutel momentan gefüllt oder auch nicht gefüllt ist. Aufgrund des großen Nachfrage empfehlen die Veranstalter jedoch den Ticket-Vorverkauf zu nutzen. Hier gibt es Karten ab 7 Euro. Der Einlass beim Etetepete-Festival ist am 11. Mai (Freitag) ab 18.30 Uhr, Beginn ist dann um 19 Uhr.

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