Freitag, 20. Juli 2018

Dortmund gliedert sich nicht nur in zwölf Stadtbezirke, sondern hat auch so manche Viertel zu bieten, die einen ganz eigenen Charme haben. Hier kommen die Trendviertel der Stadt und die, die das Potenzial dazu haben.

Dortmund – Nicht nur Hamburg, Berlin und Co. haben ihre Szeneviertel. Auch Dortmund hat seine Ecken, die mit Gastro, Shopping und guter Stimmung einiges zu bieten haben. Drei der beliebtesten Viertel kennt ihr ganz bestimmt auch.

Die schicken Viertel Dortmunds


Stillleben im Kreuzviertel Foto: Bianca Schwingenheuer/Dortmund24
Stillleben im Kreuzviertel. Foto: Bianca Schwingenheuer/Dortmund24

Und zwar zählen das Kreuz-, das Kaiser- und das Saarlandstraßenviertel zu angesagten Anlaufstellen für junge Leute und haben allesamt einen guten Ruf. Gepflegte Straßen und Häuserfassaden, dazu viele Stores wie Einrichtungsläden, Boutiquen oder Restaurants findet man dort. Man nehme nur das Kaiserviertel, das übrigens am 24. September wieder mit seinem eigenen Straßenfest daherkommt. Hier gibt es alles, was für junge Leute interessant sein könnte: ausgefallene Snacks, eine Schokoladenmanufaktur, einen Oldschool-Comicladen, vegane Mode, und, und, und.

Im Saarlandstraßenviertel lässt es sich ebenfalls gut aushalten. Hier gibt es schnuckelige Cafés und Stores, auch der Westfalenpark und das Südbad gehören noch zum Viertel. Das wohl bekannteste und hippste Viertel der City: das Kreuzviertel. Hier liegen die Mieten im Schnitt höher als in anderen Vierteln der Stadt. Warum? Innenstadt und A40 sind nicht weit entfernt, für den täglichen Bedarf ist alles da, was das Herz begehrt. Und zwar auch, wenn der Geschmack spezieller ist. Das urbane Viertel liegt übrigens im Stadtbezirk Innenstadt-West und hat einen hohen Anteil gründerzeitlicher Altbauten – was das Wohnen dort noch mal attraktiver macht.

Die unterschätzten Ecken der Stadt

Natürlich sind das nicht die einzigen Viertel, die Dortmund zu bieten hat. Es gibt noch Plätze, die zwar recht bekannt sind, nicht aber als Trendviertel gelten. Noch nicht. Zum Beispiel hat das Brückstraßenviertel immer noch einen teils negativen Ruf, auch wenn es sich in den letzten Jahren immer mehr zur „Fressmeile“ statt nur zur „Meile der günstigen Geschäfte“ gemausert hat. Klar, einige davon gibt es immer noch. Aber eben auch super gute Anlaufstellen, wenn man seinem Gaumen etwas Gutes tun möchte. Auch eigene Feste sprechen für den Wandel der Straße.

Dem Nordstadt- und Hafenviertel haften ebenfalls noch die alten Zeiten an. Vor allem die Nordstadt wird immer noch mit Prostitution, Gewalt, Drogen und verwahrlosten Häusern in Verbindung gebracht. Dabei ist vieles überholt und seit einiger Zeit im Wandel. Bars, Restaurants, Kreativbüros und viele Angebote in Kunst und Kultur für junge Leute dominieren in den beiden Vierteln mittlerweile. Sie machen diese Ecken zu attraktiven Anlaufstellen, die noch mal einen ganz anderen Charme haben als die super schicken Hot Spots.

Die Mischung macht’s eben einfach. Und man muss ja nicht unbedingt in einem der teureren Trendviertel wohnen, um die Feste und Aktionen dort mitzuerleben. Denn auch von den günstigeren Ecken Dortmunds aus kommt man schließlich ganz schnell zu den trendigen Anlaufstellen. Und kann dann noch in seinem eigenen Wohnviertel coole Geheimtipps erkunden, die eben nicht jeder kennt.

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