Mittwoch, 25. April 2018

Die neue Empfangshalle der Westfalenhallen wächst und gedeiht. Wer täglich über die B1 daran vorbeifährt, sieht dort ständig Bewegung. Wie weit sind die Arbeiten? Immerhin sollen sie noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Dortmund24 hat sich umgehört.

Wenn vom Umbau der Westfalenhallen die Rede ist, fallen Begriffe wie „flexibel und dynamisch“ oder „zeitgemäßes Erscheinungsbild“ und „außergewöhnliche Maßstäbe“. Klar, zuletzt waren die Messehallen etwas in die Jahre gekommen. Seit 93 Jahren gibt es die Westfalenhallen nun schon, seitdem hat es zwar immer wieder Um- und Ausbauten gegeben, aber eine große Empfangshalle wie sie aktuell entsteht, gab es noch nie.


Die Rohbau- sowie die Stahlbauarbeiten befinden sich aktuell vor dem Ende, wie man von der B1 aktuell ganz gut erkennen kann. Von da aus sieht man dann auch, welche Dimension die Empfangshalle künftig haben wird. Im Anschluss an diese Arbeiten folgen die umfangreichen Fassadenarbeiten.

Das ist der aktuelle Stand:

Die Westfalenhallen Dortmund bekommen einen neuen und repräsentativen Eingang. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Und so soll es am Ende einmal aussehen:

So soll der Eingang der Westfalenhallen bald aussehen. Repro: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Wie Westfalenhallen-Pressesprecher Andreas Weber gegenüber Dortmund24 sagt, laufen die Bauarbeiten aktuell laut Zeitplan. An dem Vorhaben, im Herbst 2018 fertig zu werden, hat sich bislang jedenfalls nichts geändert. Probleme gab es bislang Gott sei Dank keine bei den Bauarbeiten. „Nur die bei solchen Großprojekten üblichen ‚Kleinigkeiten'“, sagt Weber. Zum Beispiel konnte bei besonders tiefen Temperaturen oder Sturm nicht gearbeitet werden. „Auch Verdachtspunkte möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg mussten abgeklärt werden“, erklärt Weber. Es ist also alles im Rahmen.

Westfalenhallen ohne Auswirkungen

Bislang habe es im Betrieb der Westfalenhallen zudem so gut wie keine Auswirkungen durch den Bau gegeben. Der Interimsbau an der Nordseite der Halle 5 habe sich laut Weber als temporärer Eingang sehr gut bewährt. Bei der kommenden Messe, der „Intermodellbau“ als weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport (19. bis 22. April), öffnet der Veranstalter insgesamt fünf Eingänge, sodass man gar nicht unbedingt in die Nähe der Baustelle muss. Weber: „Auch innerhalb der Hallen gibt es nahezu keine Auswirkungen.“

Zur Erinnerung, das ist genau geplant:

  • Die bisherigen Eingänge 2, 3A und 3B sowie der Eingang Messe-Forum fallen der Abrissbirne zum Opfer.
  • Eine rund 4500 Quadratmeter große Eingangshalle aus Glas wird vor Halle 4 gebaut.
  • Insgesamt werden rund 35 Millionen Euro investiert.
  • Es gibt bald dann nur noch eine Eingangshalle für alle Messe- und Eventhallen.
  • Es gibt künftig mehr Gastronomie-Bereiche.
  • Neu gebaut wird eine Presse-Lounge für Medienvertreter.
  • Es entstehen neue, zusätzliche Konferenzräume.

Info: Jeden ersten Freitag im Montag gibt es eine Führung über die Baustelle an den Westfalenhallen. Dort erfährt man alles Wissenswerte rund um den Fortschritt aus erster Hand. Treffpunkt um 16 Uhr vor dem Eingang Westfalenhalle 1. Die Führung dauert circa 1,5 Stunden. Kinder unter 12 Jahren sowie Hunde können an den Baustellenbegehungen aus Sicherheitsgründen leider nicht teilnehmen. Anmeldung per E-Mail unter info@welcome2018.de

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