Freitag, 20. Juli 2018

Eigentlich hat er Germanistik studiert, doch jetzt macht Ferdinand Laudage Karriere mit Bier. Der gebürtige Dortmunder gibt Bierkurse, veranstaltet Bierverkostungen – und hat jetzt sein erstes Buch über Craftbier-Brauen geschrieben. Wir sagen euch, was drin steht.

Dortmund – Das Bier lässt Dortmund einfach nicht los. Früher waren es die unzähligen Brauereien, die Dortmund den Ruf der deutschen Bierhauptstadt beschert haben. Inzwischen gibt es nicht mehr ganz so viele Großbrauereien. Dafür aber wird die Zahl der Craftbier- und Hobbybrauer immer größer. Und genau diese Zielgruppe nimmt Laudage mit seinem Buch in den Fokus.


Ferdinand Laudage. Foto: Ferdinand Laudage

„Den Gedanken dazu hatte ich schon lange“, sagt Laudage. Glück also, dass der Stuttgarter Ulmer-Verlag durch Zufall auf ihn aufmerksam wurde.

Brauen selbst beigebracht

Ein Jahr hat der Brauer an dem 124-Seiten-Buch gearbeitet und seine eigenen Erfahrungen einfließen lassen. Denn seit 2013 braut Laudage selbst Bier, brachte sich alles zunächst als Autodidakt bei. Seit 2015 bietet er zusammen mit seinem Dortmunder Kollegen Markus Maurer Brauseminare und Bierverkostungen an. Bieragentur heißt seine Firma, die ihren Sitz in der Nordstadt, in der Nähe des Borsigplatzes hat.

Und was steht im Buch? „Es komprimiertes Basiswissen“, sagt Laudage, der ein möglichst einfaches Buch über das Craftbier-Brauen machen wollte. „Ich möchte den Menschen zeigen, dass es kein Hexenwerk ist, ein einfaches Bier zu brauen.“

In 25 Schritten zum Bier

So zeigt Laudage in seinem Buch „Craft Bier einfach selber brauen“ in 25 Schritten den Weg zum eigenen Bier, schreibt über die Rohstoffe, gibt einen Einblick in Craftbier-Rezepte und klärt häufig gestellte Fragen.

„Craftbier einfach selber brauen“ – so heißt das Buch von Ferdinand Laudage. Foto/Grafik: Ulmer Verlag

Für 15,90 Euro kann man das Buch seit ein paar Tagen im Internet bestellen, einzelne Buchhandlungen könnten es auch schon im Sortiment haben. Das Besondere: Die Seiten sind abwaschbar und als Ringbuch angelegt. Beim Brauen darf also ruhigen Gewissens rumgematscht werden.

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