Sonntag, 20. August 2017

Am Samstag (12. August) ist es endlich wieder soweit: Knapp 70.000 Lichter bringen den Westfalenpark beim Lichterfest zum Strahlen. Wir verraten euch, was der Klassiker sonst noch zu bieten hat.

Das Lichterfest im Westfalenpark ist mittlerweile ein echter Klassiker. Zum 59. Mal bringen zehntausende Lichter den Park rund um den Florianturm zum Leuchten. Das Motto des diesjährigen Lichterfestes lautet „69.780 +“. Heißt soviel wie: An mehr als 69.780 Stellen leuchtet, glüht und strahlt es im Park.

Lukas Rohig (Projektmanager der FOG fireworks + sfx GmbH, von links), Andeas Thielemann (Marketing-Manager Brinkhoff’s No. 1, Radeberger Gruppe), Annette Kulozik (Leiterin des Westfalenparks), Thorsten Pastoor (Unilever Deutschland GmbH/Regionalleiter im Bereich Ice Cream and Out of Home), Sabine Müller (Stellvertretende Leiterin des Westfalenparks) und Nicole Hille (Veranstaltungs-Management des Westfalenparks) freuen sich auf den Klassiker „Lichterfest“. Foto: Oldenburg/Dortmund24
Lukas Rohig (Projektmanager der FOG fireworks + sfx GmbH, von links), Andeas Thielemann (Marketing-Manager Brinkhoff’s No. 1, Radeberger Gruppe), Annette Kulozik (Leiterin des Westfalenparks), Thorsten Pastoor (Unilever Deutschland GmbH/Regionalleiter im Bereich Ice Cream and Out of Home), Sabine Müller (Stellvertretende Leiterin des Westfalenparks) und Nicole Hille (Veranstaltungs-Management des Westfalenparks) freuen sich auf den Klassiker „Lichterfest“. Foto: Oldenburg/Dortmund24

„Das Lichterfest ist das absolute Saisonhighlight“, schwärmt Annette Kulozik, Leiterin des Westfalenparks. Von 18 Uhr (Einlass ist um 15 Uhr) bis 0.30 Uhr können die Besucher durch den bunt erleuchteten Park spazieren – und bekommen allerhand geboten.

„Eigentlich ist überall im Park etwas los. Auf den Wiesen und auf den Bühnen spielen viele tolle Künstler und Bands“, sagt Sabine Müller, Stellvertretende Leiterin des Westfalenparks.

Von 19 bis 20.30 Uhr treten „The Bluesanovas“ auf der Festwiese auf. Die junge fünfköpfige Band aus Münster spielt Blues aus den 30er, 40er und 50er Jahren. „Mit unserer Musik sprechen wir eine Vielzahl an Leuten an. Wir vermischen die alte Musik mit jungen Einflüssen“, sagt Nico Dreier. Dreier wird am Samstag hinter dem Klavier Platz nehmen.

Das Publikum soll sich dagegen bewegen. Mit ihren Blues’n’Boogie wollen die jungen Musiker die Besucher zum Tanzen bringen. Vorbeischauen lohnt sich.

The Bluesanovas sind eine junge Band aus Münster. Foto: Oldenburg/Dortmund24
The Bluesanovas sind eine junge Band aus Münster. Foto: Oldenburg/Dortmund24

Anschließend heißen die Billy Boyz mit ihren Partymusikprogramm auf der Festwiese ein. Von Charts bis hin zu Klassikern ist alles dabei.

Leuchtender Loungebereich am Flamingoteich

Nicht weit davon entfernt eröffnet der Musiker Steffen Weng um 18 Uhr den neu leuchtenden Loungebereich am Flamingoteich. Der Schwerter präsentiert eine bunte Mischung aus Coversongs, die er mit seiner Akustikgitarre begleitet.

Für zwei Stunden kann man sich hier bei bekannten Songs von Neil Young, Eagle-Eye Cherry oder Rihanna zurücklehnen und sich von neu interpretierten Songs überraschen lassen.

„Musikalisch sollte an diesem Abend für jeden etwas dabei sein“, sagt Müller.

Der Schwerter Musiker Steffen Weng präsentiert den Besuchern eine bunte Mischung aus Coversongs. Foto: Weng
Der Schwerter Musiker Steffen Weng präsentiert den Besuchern eine bunte Mischung aus Coversongs. Foto: Weng

Darüber hinaus sorgen Stelzenläufer in schillernden Kostümen und diverse Akrobaten für besonders interessante Momente im Park.

Musik unterlegte Höhenfeuerwerk rundet den Tag ab

Gegen 22.30 Uhr startet dann das etwa 20-minütige Höhenfeuerwerk. „Das wird mit Sicherheit eine richtig schöne Sache. Mit dem Feuerwerk runden wir den Tag ab“, verspricht Müller. Das besondere an diesem Feuerwerk ist das synchrone Zusammenspiel der Musik mit den Feuerwerkseffekten. Zum Takt einer Klangcollage aus Film- und Trailermusik zünden die verschiedenen Feuerwerkskörper. Spezielle „Feuerwerks-Bomben“ zeichnen in 300 Metern Höhe atemberaubende Bilder in den Himmel.

Für Kinder gibt es auf der Wiese oberhalb des Sonnensegels bereits vorab zwei Pyro-Percussion-Shows. Beginn: 20.45 und 21.45 Uhr. Die fünf- bis zehnminütigen Aufführungen werden von der siebenköpfigen Percussion-Band Green Beats begleitet.

Tickets und Einlass

  • Erwachsene und Jugendliche zahlen pro Person 12,50 Euro
  • Kleingruppe I: ein/e Erwachsene/r + maximal vier minderjährige Kinder zahlen 25 Euro
  • Kleingruppe II: zwei Erwachsene + maximal vier minderjährige Kinder zahlen 37,50 Euro
  • Kinder unter 6 Jahren und Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt
  • Die RuhrtopCard hat keine Gültigkeit

Wegen der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und Aufbauarbeiten wird der Westfalenpark am Samstag (12. August) erst um 15 Uhr geöffnet. Die Leiterin des Westfalenparks, Annette Kulozik, rät allen Besuchern den Vorverkauf zu nutzen, um lange Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden.

Kurzentschlossene können aber auch schon ab 9 Uhr Karten an den Parkkassen kaufen. Letzter Einlass ist um 22 Uhr.

Tipp: Wenig Gepäck mitnehmen

Aus Sicherheitsgründen wird es an allen Eingängen Personen- und Taschenkontrollen geben. „Je weniger Gepäck man dabei hat, umso schneller bekommt man Zugang in den Park“, heißt es Seitens des Veranstalters. Es wird daher empfohlen auf Rucksäcke und große Taschen zu verzichten. Snacks und alkoholfreie Getränke sind erlaubt, aber keine Glasflaschen.

DSW21 setzt viele zusätzliche Bahnen ein

Um den Besucheransturm vor und vor allem nach dem Lichterfest zu bewältigen, setzt DSW21 viele zusätzliche Bahnen auf den Stadtbahnlinien rund um den Westfalenpark ein.

Die Linien U41, SU42, U43, U44, U45, U46, U47 und U49 fahren alle ab etwa 20 Uhr bis 1 Uhr nachts im 15-Minuten-Takt. Zusätzliche Einsatzwagen sind darüber hinaus auf den Linien U45/U46 (Hauptbahnhof – Westfalenpark – Westfalenhallen – Reinoldikirche bzw. umgekehrt) und U49 (Hauptbahnhof – Westfalenpark – Hacheney) unterwegs.

Zwischen Westfalenpark und Hauptbahnhof sowie Westfalenpark, Westfalenhallen und Reinoldikirche (U45/46), wo ein Anschluss an die NachtExpress-Linien besteht, fahren die Bahnen sogar noch bis gegen 2 Uhr.

Erfahrungsgemäß nutzen viele Besucher nach dem Lichterfest auch die Haltestellen Markgrafenstraße und Märkische Straße, um mit den Linien U41 nach Hörde und U47 nach Aplerbeck zu fahren. In Richtung Aplerbeck fahren zwischen 22 Uhr und 1.10 Uhr bis zu sieben Bahnen pro Stunde.

Wichtig: Die Eintrittskarten zum Lichterfest sind keine KombiTickets, d.h. sie beinhalten nicht die An- und Abreise in Dortmund oder gar im gesamten VRR.

Weitere Information zum Lichterfest 2017 gibt es hier.

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