Donnerstag, 16. August 2018

Bei dem Wettbewerb „Klang.Raum.Stadt“, der von der Stabsstelle Brückstraßenquartier der Stadt Dortmund und dem Fachbereich der FH Dortmund ausgeschrieben wurde, gibt es nun einen Sieger. Drei Studentinnen haben das Rennen gemacht. Gesucht wurde die beste Idee für das Musikviertel rund um die Brückstraße. 

Die drei Studentinnen Alina Saltheim, Lara König und Olga Grenz haben mit ihrer Idee, eine Hebebühne vor der Kreuzung des Konzerthauses zu bauen, den ersten Platz geholt. Auf der sogenannten „Rising Stage“ soll künftig jeden Samstagabend ein anderer Künstler auftreten. Die Ankündigung dafür erfolgt ganz modern per digitalem Countdown.


Ein Prototyp der Rising Stage. Foto: Michael Milewski/FH Dortmund

Die vier besten Ideen werden realisiert

Insgesamt landeten vier Überlegungen, wie man das Brückstraßenviertel musikalisch inszenieren kann, auf dem Siegertreppchen. Der zweite Platz ist dabei sogar doppelt belegt.

Die erste der beiden Silbermedaillen ging an Juri Schäffer und seinen Plan, die durchsichtigen Boxen an der Hansastraße neu zu verwerten. Dazu bekommen die Kästen Rauchkringelkanonen und Brückdancer-Puppen, die sich bei Musik in Bewegung setzen. Die Playlist dafür besteht aus bereits vorinstallierten Stücken und Liedern, die per Smartphone-App eingespeist werden.

Der andere zweite Platz ging an Bianca Abel, Juliette Palm, Laura Dierkes und ihre „Soundzelle“. Eine alte Telefonzelle wird dabei zur Mini-Disco: Bunte Lichter und ordentlich Stimmung. Dazu Musik von einheimischen Musikern und Musikerinnen für die Passanten.

Alle Teilnehmer des Wettbewerbes. Foto: Marcus Heine/FH Dortmund

Den dritten Platz konnte sich Artem Neklesa mit seinem „Apollon“ sichern. Eine Mischung aus Bank und Musikinstrument. Nimmt man auf ihr Platz, dann senkt sie sich ihr oberer Teil ähnlich wie eine Klaviatur ab und gibt am Ende der Bewegung einen melodischen Ton von sich.

Alles war erlaubt

Gesucht wurden Ideen, die den öffentlichen Raum rund um die Brückstraße bereichern. Dazu war alles erlaubt: Ob Töne oder Videos, Ausstellungen oder Performances. Hauptsache künstlerisch und originell. Unter der Leitung von  Prof. Oliver Langbein  erarbeiteten über 20 Studierende Pläne zu dem vorgegebenen Thema. Unterstützt wurde Langbein von Prof. Martin Middelhauve und dem Lehrbeauftragten Clemens Müller.

Am Ende sind 12 Vorschläge entstanden, die laut Christian Weyers, Leiter der Stabsstelle Brückstraßenquartier allesamt von hoher Qualität gewesen sind. Jetzt geht es an die Umsetzung der vier Gewinnerthemen. Wann und wie diese realisiert werden, ist aber noch unklar.

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