Freitag, 20. Juli 2018

Was sagen die Dortmunder Politiker zum Diesel-Skandal? Welche Themen nehmen sie mit nach Berlin? Und sind sie auch auf Facebook? Wir haben die 16 Kandidaten gefragt und 15 Mal Antwort bekommen. Diese Kandidaten stehen am Sonntag (24. September) zur Wahl.

Wir haben gefragt, die Kandidaten haben geantwortet. Die Reihenfolge haben wir uns nicht ausgedacht, sie entspricht jeweils dem der Parteien auf dem Stimmzettel. Zuerst kommt der Wahlkreis 142 (Mengede, Huckarde, Lütgendortmund, Innenstadt-West, Innenstadt-Ost und Hombruch), dann Wahlkreis 143 (Innenstadt-Nord, Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck und Hörde). Zum Ausklappen einfach auf den Namen klicken!


 

Kandidaten aus Wahlkreis Dortmund I (142)

Das Dortmunder Bundestagsmitglied Thorsten Hoffmann war früher jahrelang Polizeibeamter. Foto: Thorsten Hoffmann / Falko Wübbecke

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
1) Wohnungseinbrüche geschehen zu viele. Sie geschehen vor Ort, können aber nur bundesweit gelöst werden. 2) „Die Rechte“ ist keine Partei, deshalb sollte sie als Organisation verboten werden. Ich will aber auch dafür sorgen, dass der Salafismus und der Linksextremismus in Dortmund nicht erstarken. 3) Arbeitsplätze sind die Grundlage unserer Gesellschaft und unseres Lebens, deshalb bin ich für einen sozialen Arbeitsmarkt, damit Arbeitslose Sinn und Struktur im Alltag finden.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Wir müssen erst mal die Voraussetzungen schaffen: Die Reichweite der Elektroautos muss erhöht werden und ein Netz von Ladestationen entstehen. Neue Formen der Mobilität, wie Elektroautos, müssen attraktiver sein als die alten, sonst werden sie nicht angenommen. Zudem sollten wir uns nicht auf Elektroautos versteifen. Auch der ÖPNV und das Rad gehören zur Zukunft

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Durch Präsenz. Ich bin vor Ort bei den Menschen, bei Verbänden, Hilfsorganisationen und Unternehmen, um mir Probleme anzuhören, Lösungsansätze zu bieten und zu unterstützen. Es geht nicht, dass die Menschen vor Ort ihren Abgeordneten nur kurz vor der Wahl mal sehen. Ich hatte in den letzten zweieinhalb Jahren über 1.000 Termine in Dortmund.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
www.facebook.com/Polizei.NRW.DO/ Aus Verbundenheit. Ich bin zwar außer Dienst, aber mit dem Herzen noch dabei. Zudem machen die Kolleginnen und Kollegen auch super Arbeit.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Für mich ist es wichtig, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern. Daher setze ich mich u.a. für faire Renten, einen sozialen Arbeitsmarkt und Schulsozialarbeit ein. Auch die Stärkung der Kommunalfinanzen ist wichtig für mich. Kommunen wie Dortmund halten die Versorgung vor Ort im Gange und leisten damit extrem wichtige Beiträge.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Was wir jetzt brauchen, ist eine völlige Aufklärung, aber nicht durch die beeinflusste Politik allein, sondern durch unabhängige Stellen und Gutachter. Daneben setze ich mich für eine Karenzzeit von mindestens 2 Jahren ein, während der ehemalige Politiker/innen keine Lobbyjobs annehmen dürfen. Zudem ist es wichtig, dass die Parteien, wenn sie ihre Unabhängigkeit zurück haben wollen, keine Großspenden der Automobilbranche mehr annehmen.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Das Thema Ungleichheit betrifft viele Menschen, die nicht mehr wählen gehen und sich abwenden von der Politik. Ihnen möchte ich eine Lobby geben, indem ich mich für ihre Belange einsetze und gegen die wachsende Ungleichheit kämpfe.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
BVB-Fanzine schwatzgelb.de – weil ich mich hier am besten über meinen Lieblingsverein informieren kann. Und der Freitag – weil es hier immer wieder spannende Artikel zu lesen gibt.

Markus Kurth

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Trotz der zurzeit wirtschaftlich durchaus guten Ausgangslage gibt es in Dortmund viele Menschen, die bei dem Strukturwandel nicht mitgekommen sind. Langzeitarbeitslosigkeit ist immer noch ein großes Thema bei uns. Diese Menschen und deren Familien in den Blick zu nehmen, für deren beruflichen Perspektiven zu arbeiten, ist mir sehr wichtig.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Die Bürger*innen dürfen nicht für den Betrug der Automobilindustrie büßen müssen! Die Konzerne müssen jetzt die Dieselfahrzeuge nachrüsten. Wir brauchen den Einstieg in die abgasfreie Mobilität; Und den zügigen Ausbau von Bussen und Bahnen, Radschnellwege und ein gut funktionierendes Radwegenetz und eine Ausweitung von Tempo 30 in der Innenstadt.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Indem ich unter anderem zu den Wählerinnen und Wählern hingehe. Ich bin überzeugt davon, dass das erste Kennenlernen des Kandidaten hilft, mögliche Distanzen zwischen den Wählerinnen und Wählern und „der Politik“ abzubauen. Deshalb gehe ich gerne von Haus zu Haus, von Tür zu Tür und spreche mit den Menschen vor Ort.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Behindertenpolitisches Netzwerk Dortmund. Die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung sind bei uns in Dortmund immer noch in vielen Bereichen eingeschränkt. Hinter dem Behindertenpolitischen Netzwerk stehen Menschen, die das ändern wollen und sich hier engagieren. Das finde ich absolut unterstützenswert.

Ursula Jelpke, Bundestagskandidatin der Linken in Dortmund. Foto: flickr.de/rosalux

Welche Themen würden Sie als Abgeordnete aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Armut, Ausgrenzung, fehlende Ausbildungsplätze, sinkende Bildungsstandards sowie rapide steigende Mieten sind kein Naturgesetz, weder in Dortmund noch anderorts. Es sind Folgen einer verfehlten neoliberalen Politik, gegen die ich im Bundestag steuern möchte. Ein weiteres Thema, dass mir besonders am Herzen liegt, ist der Kampf gegen Neonazis.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Ein sofortiges Diesel-Verbot ist keine sozialverträgliche Lösung, denn wir können nicht die Autofahrer für Betrügereien der Autoindustrie büßen lassen. Allerdings muss die Förderung sauberer Alternativen wie Elektroautos massiv gesteigert werden. Anstatt Infrastruktur wie Bahn und Autobahnen zu privatisieren, brauchen wir den Ausbau eines flächendeckenden und bezahlbaren öffentlichen Verkehrs.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Ich versuche, unter bisherigen Nichtwählern insbesondere Jungwählerinnen und -wähler und sozial Benachteiligte anzusprechen. Wichtig ist es, Klartext zu sprechen. So benenne ich den Kapitalismus als Ursachen sozialer Missstände. Anstatt unhaltbarer Versprechungen sage ich, dass eine Stimme für die LINKE nur ein erster Schritt ist. Denn um wirklich etwas zu verändern, müssen die Menschen selbst aktiv werden.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Ich habe keine Lieblings-Facebookseite. Ich bevorzuge den direkten Kontakt zu den Menschen und die Information aus der Presse anstatt über die Datenkrake Facebook zu gehen. Selbst habe ich bei Facebook nur eine öffentliche Profilseite aber keine private Seite. Denn mir sind Freundinnen und Freunde lieber als Friends.

Max Zombek

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Wir kennen uns in Dortmund sehr gut im Strukturwandel aus. Die Digitalisierung ist auch ein solcher Wandel. Wir müssen diese Chancen besser nutzen, in dem wir Bürokratie ab- und Breitband ausbauen. Das bekämpft Arbeitslosigkeit und schafft neuen Wohlstand.
Zusätzlich muss Migration besser geordnet werden, in dem Deutschland ein vernünftiges Einwanderungsgesetz bekommt.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Neben der notwendigen Aufklärung bedarf es vor allem der Beendigung der einseitigen Förderung von Antriebsarten. Wie die Mobilität in Zukunft aussieht weiß heute noch keiner. Die Politik sollte daher nur einen unbürokratischen Rahmen setzen und es dem Wettbewerb überlassen die richtige Technologie oder den richtigen Technologiemix zu entdecken.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Nichtwähler sind keine homogene Gruppe. Aus ganz unterschiedlichen Gründen machen sie kein Gebrauch von ihrem Wahlrecht. Bevor ich also explizit auf meine Lösungsvorschläge verweise, würde ich mich über einen Dialog freuen – Sei es persönlich am Stand oder hier auf Facebook.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Politisch: Die Seite des amerikanischen Think-Tanks „Foundation for Economic Education„. Die täglich erscheinenden Artikel beleuchten immer wieder auf ziemlich überraschende Weise, wie gesellschaftliche Probleme durch freiwillige Kooperation gelöst werden können und wie wichtig Wettbewerb und Märkte sind. Privat freue ich mich immer wieder über die Posts von „Petrolicious„, einem Blog über Old- und Youngtimer.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Bundespolitische Beschlüsse belasten die Dortmunder Bürger zum Beispiel bei der Zuwandererfinanzierung weiterhin erheblich. Sie müssen vom Bund komplett gegenfinanziert werden. Die weiterhin unkontrollierte Zuwanderung ist zu stoppen. Schengen ist gescheitert. Daher sind unsere Grenzen zu schließen, um die Massenzuwanderung sowie die Masseneinreise Krimineller (Wohnungseinbrüche etc.) zu stoppen.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Der Diesel ist eine Übergangstechnologie. Bis zur Entwicklung konkurrenzfähiger d.h. bezahlbarer und von der Reichweite her akzeptabler Elektromodelle ist das Fahren von Diesel-Autos überall in Deutschland ohne Einschränkungen zu gewährleisten. Keine Enteignung der deutschen Diesel-Fahrer! Quoten für Elektroautos sind auch hier unsinnig. Die Industrie wird von sich aus weltweit die Elektromobilität marktgerecht befördern.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Die AfD setzt darauf, mit ihren guten Argumenten zu überzeugen – und das mit Blick auf jede Wählergruppe. Das Wahlprogramm in Kurz- und Langfassung findet sich auf www.AfD.de. Ich gebe Interviews, bin regelmäßig mit unseren Wahlkampfständen vor Ort und man findet mich auch auf Abgeordnetenwatch.de.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Ich bin nicht auf Facebook unterwegs.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Die seit Langem ungelöste Aufgabe der vielen Menschen, die lange Zeit ohne Arbeit sind. Dazu benötigt die Digitalisierung sinnvolle Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt, um Ausbeutung á la FDP zu verhindern. Weiterhin sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit von politischen Entscheidungen sowie Bürgerbeteiligung und Volksabstimmungen Kernthemen, die ich voranbringen will.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Zuerst muss es viel einfacher werden, den ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) zu nutzen. Auch muss der ÖPNV besser werden. Hier haben wir Piraten mit fahrscheinfrei.de den Weg zu einer sinnvollen Verkehrswende beschrieben. Aber auch die Autoindustrie muss dazu gezwungen werden umzudenken. Die Vorgaben der Politik müssen viel strenger sein und auch durchgesetzt werden. Hier kann nur eine von der Industrie wirklich unabhängige Partei, wie wir Piraten, Verantwortung übernehmen.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
In dem ich helfe mehr Möglichkeiten zur Beteiligung zu schaffen. Es muss regelmäßig Abstimmungen nach Schweizer Vorbild geben, kommunal, auf Landesebene und auf Bundesebene. Dazu müssen politische Prozesse und Entscheidungen viel transparenter und nachvollziehbar dargestellt werden. Nicht öffentliche Sitzungen müssen eine Ausnahme sein, nicht die Regel.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Keine Facebook-Seite, da ich das freie Internet viel lieber mag, als eine von einem Konzern kontrollierte Umgebung. Im Internet mag ich Seiten wie prism-break.org die jedem Menschen helfen, sein Recht auf Privatheit auch im Internet zu schützen. Auch die Seite der Piraten in Dortmund ist immer einen Besuch wert.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Erweiterte Bereitstellung von Mitteln für Betreuung, Bildung und Pflege – kostenfrei von der Kita bis zum Hospiz. Bessere Finanzausstattung für die Kommunen, damit die Gebühren- und Steuerschraube der Kommunen nicht weiter gedreht wird um Aufgaben zu erfüllen, die den Kommunen von Bund und Land zugewiesen werden. Rentenreform nach österreichischem Vorbild

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Der sogenannte Dieselskandal wird nach der Wahl im Sande verlaufen. Die aktuelle E-Mobilität mit Akku ist auch nur eine Zwischenlösung. Die Brennstoffzellen-Technologie muss massiv unterstützt und gefördert werden.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Wer einen Politikwechsel will, muss die Freien Wähler wählen, denn diese haben mit Ihren 260.000 Mitgliedern in den Kommunen bewiesen, dass sie es können. Jede Stimme für eine etablierte Partei ist eine Stimme für Merkel. Denn alle anderen (außer Linke und AFD) sind bereit, mit Merkel zu koalieren.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Habe ich nicht.

Welche Themen würden Sie als Abgeordnete aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Rebellion gegen den Rechtsruck dieser Bundesregierung! Ich stehe ein für ein Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage. Stopp den Abschiebungen! Verbot aller faschistischen Organisationen und Verfolgung der IS Faschisten! Weg mit den Hartz -Armuts Gesetzen und zwar konsequent!

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
VW und alle deutschen Autokonzerne haben systematisch betrogen, Kartelle gebildet, unsere Umwelt verpestet – und das mit Unterstützung der Politik! Sie versuchen sich jetzt auf Kosten der Kleinverbraucher aus der Affäre zu ziehen. Die Umweltverbrecher müssen bestraft werden. Natürlich bin ich für Elektromobilität – die Umstellung darf nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen geschehen und muss erschwinglich sein für jeden. Der Strom mit denen die Elektroautos betrieben werden muss auch durch erneuerbare Energien erzeugt werden. Ich bin vor allem für den Ausbau des kostenlosen und öffentlichen Nahverkehrs.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Ich habe mich auf Kandidatengrundsätze verpflichtet und werde keinerlei Privilegien annehmen. Konsequent antikapitalistische heißt, dass wir uns niemals auf die Seite der Monopole und Milliardäre stellen werden – sondern die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter und der breiten Massen vertreten und mit ihnen zusammen den Protest organisieren. Nur so kann sich wirklich etwas ändern!

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Ich bin nicht bei Facebook. Soziale Medien wie Facebook werden systematisch ausspioniert um Daten über Bürger zu sammeln. Klinkt euch aus Facebook aus!

Kandidaten aus Wahlkreis II (143)

 

Steffen Kanitz

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Verbesserung der Infrastruktur (Bau B1 Tunnel, flächendeckende Breitbandversorgung), erleichterter Eigentumserwerb für junge Familien, mehr Kompetenzen für unsere Sicherheitskräfte, junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten, Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes mit verbindlichen Regeln für das Zusammenleben.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Es muss klar sein, dass am Ende nicht der Bürger die Zeche für die betrügerischen Aktivitäten der Automobilindustrie zahlt. Daher kann die Nachrüstung älterer PKW nur ein erster Schritt sein. Gleichzeitig müssen wir nun schnell einen flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur schaffen, nur so kann E-Mobilität für alle Bürger attraktiv werden. Die Automobilindustrie muss die Reichweitenproblematik final lösen.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Der persönliche Kontakt mit dem Bürger ist durch nichts zu ersetzen. Daher bin ich, neben den klassischen Wahlkampfveranstaltungen, schon seit mehreren Wochen im täglichen Einsatz und klingele an Haustüren und mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die konkreten Probleme der Menschen vor Ort lassen sich so am besten identifizieren und lösen.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Jens Spahn. Jens Spahn zeigt mit seiner Facebook Seite, dass man Bürgeranliegen auf modernem Wege aufgreifen und damit gerade auch viele junge Wähler ansprechen kann.

Welche Themen würden Sie als Abgeordnete aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Oberstes Ziel muss es sein, die Erfolge des Strukturwandels zu festigen und auszubauen. Wir brauchen noch mehr gut bezahlte und innovative Arbeitsplätze. Der Langzeitarbeitslosigkeit müssen wir mit einem sozialen Arbeitsmarkt begegnen. Für Familien und Alleinerziehende mit Kindern wünsche ich mir eine lückenlose Betreuung.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Zunächst brauchen wir Klarheit beim Diesel: Software-Updates reichen nicht. Die Hersteller müssen für eine technische Umrüstung aufkommen. Um bei der E-Mobilität voranzukommen, muss eine verbindliche Quote her. Forschung und Entwicklung beispielsweise im Bereich der Batterietechnik müssen stärker gefördert werden. Zudem benötigen wir viel mehr Ladestationen – auch für E-Bikes.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Ich setze auf den direkten Kontakt. Kein Plakat, kein Facebook und kein Youtube können das persönliche Gespräch ersetzen. Gemeinsam mit den Genossen werde ich von Haustür zu Haustür ziehen, mit den Menschen diskutieren, zuhören und Anregungen aufnehmen. Außerdem freue ich mich auf spannende Diskussionen bei Veranstaltungen und an unseren Infoständen.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Ich nutze Facebook vor allem, um mit Freunden und Bürgern Kontakt zu halten. Das ist mir das wichtigste.

Welche Themen würden Sie als Abgeordnete aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Angesichts der immer größeren Klimaveränderungen ist mir der Klimaschutz besonders wichtig. Dazu gehört die Verkehrswende in Dortmund, d.h. die Förderung von ÖPNV und Radverkehr, damit wir, ohne die Gesundheit der Dortmunder*innen und die Umwelt zu belasten, mobil sind und Mobilität für alle bezahlbar ist. Dortmund hat immer mehr Einwohner*innen, deshalb brauchen wir immer mehr bezahlbare Wohnungen. Wir brauchen eine wirksame Mietpreisbremse und einen energieeffizienten geförderten Wohnungsbau. Integration ist eine dritte Zukunftsaufgabe: Hier muss die Finanzausstattung der Städte vonseiten des Bundes verbessert werden.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Zum einen muss die Autoindustrie in die Verantwortung genommen werden und die vorhandenen Dieselfahrzeuge nachrüsten. Das kann nicht zulasten der Bürger*Innen geschehen. Wir wollen ähnlich wie z.B. Frankreich ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr zulassen. Die Zukunft liegt bei Radverkehr, Schienenverkehr und E-Mobilität.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Das persönliche Gespräch am Wahlstand oder auch beim Haustürwahlkampf ist mir besonders wichtig. Politik ist kompliziert und viele Fragen und Probleme der Wähler*innen lassen sich nur im persönlichen Kontakt klären. Da erfährt man auch viel über die Unzufriedenheit der Menschen und kann versuchen, populistische Parolen zu entkräften. Beim Haustürwahlkampf finden viele Leute es gut, wenn die Kandidatin oder der Kandidat persönlich zu ihnen kommt und sich vorstellt.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Ich habe keine Lieblingsseite und bin selbst auch nicht bei Facebook unterwegs.

Die Antworten der Kandidatin sind noch ausstehend.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
In Berlin wären mir vor allen Dingen Fragen wie die Finanzierung der Kommunen und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wichtig, denn das sind Themen, die auch in meiner kommunalpolitischen Arbeit immer wieder wichtig sind.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Wir müssen uns als Land entscheiden, wie schnell und wenn ja wie genau wir auf andere Technologien setzen wollen und dann die notwendigen Veränderungen einleiten. Elektroautos werden sich z.B. nicht durchsetzen, wenn nicht im ganzen Land Ladestationen zur Verfügung stehen. Hier müssen Politik und Industrie Hand in Hand den Ausbau, aber auch die Forschung vorantreiben, um möglichst schnell Erfolge erzielen zu können.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Wir können nur jene Menschen erreichen, die bisher noch nicht das richtige Angebot zur Verfügung gestellt bekommen haben. Ich glaube, dass das Programm der FDP hier eine Vielzahl von Ansatzpunkten bietet. Ich habe jedoch auch Menschen getroffen, die eben nicht wählen gehen, weil sie Politik verachten und in solchen Fällen wird es schwierig. Der Versuch jedoch, die Menschen von der Wichtigkeit der Wahlen zu überzeugen, darf nicht aufgegeben werden.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Die könnte ich gar nicht benennen. Aber in meiner Facebook-Timeline finden sie von aktuellen Nachrichten, über Star Trek, bis hin zu Katzenvideos alles was das Herz begehrt, und das macht das Medium auch so ansprechend für mich.

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Auch in Dortmund haben sich „No-Go-Areas“ wie die Nordstadt gebildet. Der Rechtsstaat darf nicht vor ausländischen Clans und islamischen Parallelgesellschaften kapitulieren. Ich will auch nicht umgeben von Betonsperren meinen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken, während Islamisten über offene Grenzen in unser Land einsickern. Hier braucht es Bürger im Bundestag, die dem Recht wieder zur Geltung verhelfen – die Eliten haben versagt.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
„Mobilität von morgen“ wird es nicht auf Knopfdruck geben. Ich lehne daher die ideologisch-motivierte Planwirtschaft der Altparteien ab. Schon die Energiewende war überstürzt und mündete – wie auch ein Fahrverbot für Diesel – letztlich in der Enteignung der Bürger. Damit muss Schluss sein.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Bisher fehlte im Bundestag eine echte Oppositionspartei als Korrektiv zum Meinungskartell der etablierten Parteien – dies hat viele Bürger frustriert. Die AfD tritt als einzige Partei für den Schutz der Grenzen und die konsequente Abschiebung von islamistischen Gefährdern ein. Zudem fordern wir Volksentscheide nach Schweizer Vorbild, die den Bürgern wieder mehr demokratische Partizipationsmöglichkeiten einräumen werden.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
https://www.facebook.com/JungeAlternativeNRW – das sind junge, mutige Idealisten!

Welche Themen würden Sie als Abgeordneter aus Dortmund mit in die Hauptstadt nehmen?
Als Abgeordneter würde ich mich im 19. Bundestag für die Wiederherstellung  der inneren Sicherheit und die Zerschlagung von Mafiastrukturen einsetzen. Ebenfalls muss die Souveränität unseres Staates durch Grenzkontrollen und Überwachungsmaßnahmen wiederhergestellt werden.  Ein neues Asylgesetz ist das Gebot der Stunde. Duldung von Migranten, welche straffällig geworden sind, darf es nicht mehr geben. Die Hauptverantwortlichen der unbegrenzten Einreise von Migranten müssen zur Verantwortung gezogen werden. Das Netz DG muss abgeschafft werden.

Der Dieselskandal hat viele Bürger verärgert. Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren, um den Übergang in die Mobilität von morgen zu schaffen?
Wir brauchen den Aufbau einer intelligenten  Infrastruktur für E- Mobilität. Auf gar keinem Fall Fahrverbote für ältere Diesel PKW’s. Dies wäre eine quasi Enteignung der Fahrer, obwohl diese eigentlich alles richtig gemacht haben. Steuerliche Anreize bis hin zum kostenlosen Aufladen von Batterien in Innenstädten wären ein starker Anreiz zum Kauf eines E-Autos.

Die Nichtwähler stellen in NRW weiterhin eine große Wählergruppe. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, Ihnen ihre Stimme zu geben?
Viele Menschen in unserem Lande fühlen sich nicht mehr mitgenommen, ausgegrenzt oder schlichtweg diffamiert. Eine verständliche Politik für jedermann, ob Rechts oder Links angesiedelt, ist Gebot der Stunde.  Hinweise auf die Unfähigkeit der herrschenden Polit – Elite sind durchaus angebracht.

Welche ist Ihre Lieblings-Facebook-Seite – und warum?
Mit Netz DG machen soziale Medien keinen Sinn mehr. Wer entscheidet, was Hate Speech ist oder Fake News sind ? Dies sollten nur Gerichte dürfen, aber keine von der Regierung eingesetzten Institutionen. §5 Absatz 1 wurde mit Netz DG zu Grabe getragen.

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