Samstag, 18. August 2018

Jetzt ist es endlich amtlich! Die Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 kommt ins Ruhrgebiet und damit auch nach Dortmund! Die Landesregierung hat jetzt grünes Licht dafür gegeben. Der Stadt dürften damit einige Steine vom Herzen fallen.

Lange Zeit war unklar, ob die IGA wirklich ins Ruhrgebiet kommen würde. Denn während der Regionalverband Ruhr (RVR) schon 2016 von der Bundesgartenschau-Gesellschaft grünes Licht bekommen hatte, ließ die NRW-Landesregierung lange auf ihre Zustimmung warten.


„Es gibt erste Signale von der neuen Landesregierung, dass sie sich die IGA nicht vorstellen können, so wie sie jetzt geplant ist“, sagte Dortmunds OB noch im Januar 2018 in einer Pressekonferenz des Verwaltungsvorstands. Diese Sorgen sind jetzt passé.

IGA 2027 / Internationale Gartenausstellung 2027
Wenn es nach den Planern geht, dann könnte das Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 so aussehen. Illustration: reicher haase associierte GmbH

Denn am Dienstag teilte jetzt das NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit, dass es voll hinter den Plänen stehe. Aber: Im Raum stehen noch Fragen, die die Finanzierung der IGA betreffen. „Angesichts (…) noch ungeklärter Finanzierungsfragen bedarf es aber noch weiterer Gespräche mit dem RVR und den beteiligten Kommunen“, betonen Heimatministerin Ina Scharrenbach und  Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Laut RVR sollen für die IGA 200 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden. 45 Millionen Euro sollen davon durch Zuschüsse finanziert werden. Zurückhaltend berechnet, sollen am Ende um die 2,6 Millionen Besucher die IGA besuchen. Laut einer Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken.

IGA könnte Bleibendes hinterlassen

Bei der IGA 2027 will das Ruhrgebiet Gäste aus der ganzen Welt anziehen. Sechs sogenannte „Zukunftsgärten“ sollen dabei in sechs verschiedenen Städten entstehen. Einer davon in Dortmund. Er könnte nach der IGA 2027 ein bleibendes Element in der Dortmunder Landschaft werden, so wie der Westfalenpark nach der Bundesgartenschau im Jahr 1959.

+++ Das sind die genauen Pläne für die IGA 2017 in Dortmund +++

Der Dortmunder Zukunftsgarten soll sich über eine Länge von etwa vier Kilometern erstrecken.  Er beginnt an der Rheinischen Straße am sogenannten “Emscherschlösschen” und endet laut ersten Plänen am Deusenberg.

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